(noh/lsl) Die Außenstelle des Staatsarchivs soll nach den Plänen der Staatsregierung von Würzburg nach Kitzingen verlegt werden. Es geht dabei laut dem Kitzinger Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf (CSU) um derzeit 17 Arbeitsplätze und eine Archivfläche von rund 7000 Quadratmetern. Hintergrund ist die Sanierung der Festung in Würzburg, wo – neben dem Hauptstandort in der Residenz – ein Teil des Staatsarchivs bis jetzt untergebracht ist. Wie Hünnerkopf sagte, soll das Archiv in einer der Konversionsflächen in Kitzingen unterkommen. Das Staatliche Bauamt habe ein Gebäude bereits begutachtet und für geeignet erklärt. Um welches Gebäude es sich handelt, wollte Hünnerkopf noch nicht sagen. „Ich möchte das erst mit den Verantwortlichen aus Stadt und Landkreis besprechen.“ Kitzingens OB Siegfried Müller zeigte sich hocherfreut: „Wir sind stolz, wenn so eine renommierte Behörde wie das Staatsarchiv nach Kitzingen kommt. Die Zahl der Arbeitsplätze ist zwar nicht hoch, aber schon durch den regen Publikumsverkehr wird die Stadt bayernweit noch bekannter.“