Zum Artikel "Solarleuchten für mehr Sicherheit in Kitzingen" vom 6. Mai erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:

Jeder, der schon einmal Solarleuchten in seinen Garten gesteckt hat weiß, dass diese nur im Sommer leuchten! Auch eine Industrieleuchte braucht viel Sonne, um den Akku zu laden und die gibt es im Winter kaum und dazu geht in kalten Winternächten der Akku in die Knie und hat am frühen Morgen keinen "Saft" mehr für die Lampe.

Vom Corlette Circle bis zu Bushaltestelle an der Flugplatzeinfahrt sind es 700 Meter. Da haben sich die Migrantinnen und Migranten entlang der Bahngleise seit Jahren einen Trampelpfad gebahnt und wenn man da dann drei Solarleuchten aufstellt, haben die 233 Meter Abstand und man kann da nicht von Sicherheit, sondern nur von Positionslampen sprechen, welche dann im Winter nicht einmal leuchten! Da wäre es sicherer, wenn der Bus direkt an der Einfahrt zur Migranten-Siedlung bei Bedarf halten würde.

Aber dazu müssten die Verantwortlichen vermutlich über sehr hohe Schatten springen. 2015 habe ich OB Müller bereits gebeten, wenigstens die 100 Meter schlammigen Flurweg zum Bimbach-Radweg zu schottern, damit die Mütter mit ihren Kinderwägen einigermaßen laufen können, aber selbst das hat mehr als ein Jahr gedauert.

Nun stellt man sogar noch zwei Leuchten an die Gemüsebeete im Gartenschaugelände, um die restlichen Insekten dort mit Lichtverschmutzung zu vergrämen und der Umweltbeauftrage im Stadtrat hat scheinbar nichts dagegen. Vor der Gartenschau waren die gesamten Wegeleuchten im "Freizeitpark" ab 22 Uhr ausgeschaltet, obwohl es damals noch genug Insekten gab. Jetzt schaltet man die meisten, schon lange vorhandenen Straßenleuchten, am Tangentenring aus Spargründen aus, damit die vielen Radfahrer auf den danebenliegenden Radwegen,  sich dort nicht so sicher fühlen?

Karl-Heinz Conrad
97318 Kitzingen

Vorschaubild: © Björn Kohlhepp