Zum Artikel "Parteinotiz: FDP fordert Entwidmung der Bahn" vom 3. Mai erreichte die Redaktion folgende Leserzuschrift:

Nun hat also auch die FDP erkannt, dass es vernünftig ist, eine Entwidmung der Bahnstrecke zu fordern. Wären die Entscheider in den Kreistagen von Schweinfurt und Kitzingen ebenfalls dieser Vernunft gefolgt, wäre das Thema bereits vom Tisch.

Klima und "zweifelhaften" Tourismus mit dieser Strecke zu verbessern sind eben nicht die Schlagworte, die bei einer bestens genutzten Infrastruktur mit Straße und Bus greifen. Es reicht doch schon die Erinnerung daran, warum die Bahnstrecke eingestellt wurde. Die jahrelang gezahlten Subventionen haben doch deutlich gezeigt, woran es mangelt. Und warum haben die Grünen in den letzten Jahren keine Forderungen erhoben, wie es jetzt plötzlich der Fall ist? Ist es klimafreundlich, in zwei Landkreisen mit Autos zu zentralen "Bahnhöfen" zu fahren, um dann noch mal alle zwei bis drei Stunden ein paar wenige Kilometer mehr mit der Bummelbahn zu den Zentren zu gelangen? Wer schleppt seine Einkäufe mit der Bahn nach Hause? Wer verzichtet heute auf Gleitzeit und Homeoffice?

Richard Baumann
97334 Sommerach