Zunächst einmal möchte ich mich für die positive Resonanz von Mitbürgern vor allem der Ortsteile und Innenstadt von Volkach auf meinen Leserbrief vom 16. August bedanken. Ihr Zusprechen hat mich ermutigt, einen Leserbrief zu verfassen und meine Gedanken fort zuführen. Es geht bei der Umgehungsstraße Volkach – Gaibach Plan A oder Plan B nicht nur um „wer wird belastet -- wer wird entlastet“. Hier liegen die Fakten ja bereits auf der Hand.

Nein, man muss auch die Gesamtsituation der Stadt Volkach und seiner Ortsteile bedenken. Schließlich ist es aller Bürger Geld, was hier zum Fenster rausgeworfen werden soll. Hier soll die Stadt Volkach stellvertretend für Aufgaben des Staates – also für den Staatsstraßenbau – viel Geld in die Hand nehmen, das sie nicht hat und das deshalb schuldenfinanziert mit Zins und Zinseszins die Bürger von Volkach für viele Jahre erheblich belasten wird.

Man muss sich schließlich auch fragen: Wem nutzt dieses Projekt? Nur wenigen oder der ganzen Stadt? Ich denke, es gibt in Volkach weitaus wichtigere Projekte, die immer aufgeschoben werden und die das Geld dringender benötigen als eine Umfahrung von Volkach.

Ich als junger Mensch möchte auch in 20 Jahren noch in Volkach leben können und nicht den Schuldenberg abzahlen, der mir und anderen jetzt eingebrockt werden soll. Es gibt genügend Beispiele derzeit in der Welt, wo Misswirtschaft hinführt. Wollen wir das unserem schönen Städtchen antun? Wo bleibt hier die Vernunft?

Die Resonanz auf meinen Leserbrief hat mir auch gezeigt, dass der Großteil von Volkach und seinen Ortsteilen gegen den teuren Plan A ist und lieber, wenn überhaupt, dem günstigeren Plan B zustimmen würde. Deshalb appelliere ich an die Stadträte für Plan B zu voten oder lasst gar Eure Bürger in einem Bürgerentscheid entscheiden.

Julian Eibicht,
97332 Volkach

Hinweis der Redaktion: Aus Platzgründen kann nicht jeder Brief veröffentlicht werden. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.