Zu "Raus aus dem Panik-Modus" über das viel beachtete Vorwort der Leiter der vhs-Kitzingen zum neuen Herbstprogramm erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:

Ich denke nicht, dass die Leiter der Volkshochschule (vhs) Kitzingen eine Diskussion anfachen wollten. Sie wollten ganz einfach mit einstimmen in den Versuch die Gesellschaft zu spalten, zu stänkern und Unruhe zu schaffen. Sie vergessen, dass sie in diesem Fall keine Privatpersonen sind, sondern eine seriöse Einrichtung vertreten.

In einem Vorwort erwarte ich einen Bezug zur Schule oder deren Angeboten. Politiker, Wissenschaftler und Behörden geben sich die größte Mühe, die Gesundheit der Menschen hier im Land zu erhalten. Auch die Gesundheit derer, die das gerade nicht erkennen können. Auf Eigenverantwortung zu pochen, ist lächerlich, geht es doch nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch die der Mitmenschen. Zum Beispiel das Verhalten bei den Demonstrationen: keine Masken und kein Abstand. Spätestens hier zeigt sich, dass die Dummheit nicht ausgestorben ist.

Wie schwer die Spätfolgen von Covid-19 sind, kann heute noch niemand sagen. Von wegen keine schlimme Infektionskrankheit. Intensiver Konsum von Informationen über die Krankheit kann ängstigen. Eine eigenverantwortliche Reduktion dessen hilft. Und der Glaube, dass trotz schwieriger Zeit, Mittel und Wege gefunden werden, von Leuten, die etwas vom Thema verstehen. Eine vhs - Leitung gehört sicher in sensiblere Hände. Darüber wird zu diskutieren sein.

Barbara Petter
97320 Mainstockheim