Finanzpolitische Verantwortung bei Reaktivierung der Mainschleifenbahn nötig. Ziele sind klar: Energie möglichst effizient einsetzen bei umweltschonenden Emissionen. Wie schon in meinem Leserbrief vom 15. März 2020 aufgeführt, soll die Akzeptanz bei den Berufspendlern nicht verschlechtert werden – was bei Zwangsumstieg in Astheim der Fall  wäre. Busse sind nach neuesten Untersuchungen (FAZ v. 18.9.19: „... Allianz pro Schiene: ... ist der Bus das beste Verkehrsmittel überhaupt...“) auf keinen Fall schlechter als Züge in Betrieb. Wir haben schon einen Verkehrsweg nach Würzburg, der von allen Verkehrsteilnehmern benutzt werden kann.

Warum also eine alte Bahnstrecke für etwa 20+X Millionen reaktivieren? Eine Erneuerung dieser 14 Kilometer  langen Strecke würde sehr viele umweltschädigende Emissionen freisetzen, und große Mengen an Energie benötigen, die im Betrieb niemals egalisiert werden können – für Zweifler der obigen Erkenntnis. Wie hoch würden eigentlich die zukünftigen Betriebskosten-Zuschüsse sein? (für Steigerwaldbahn schon bekannt!)

Nochmals mein Vorschlag: einfaches „Säuferbähnle“ – solange die Gleise noch halten, sonst/oder Einrichtung eines Radweges und Busse modernisieren.

Eckard Bier
97332 Volkach