In der Nacht zum Dienstag kam ein Pkw-Fahrer auf der A 7 laut Polizei aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte mit voller Wucht gegen die Leitplanke. Durch den massiven Aufprall wurde die Leitplanke auf eine Länge von 40 Metern aufgerissen, wobei sich ein scharfkantiges Stück durch die Fahrertüre bohrte. Hierdurch zog sich der Fahrer schwerste Verletzungen beider Beine zu.  

Gegen 00.15 Uhr fuhr der Mercedes auf der A 7 in Richtung Ulm. Etwa auf Höhe der Gemeinde Obernbreit (Lkr. Kitzingen) kam er aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit hoher Geschwindigkeit in die Außenschutzplanke, wodurch diese auf einer Strecke von 30 - 40 Metern aus der Verankerung gerissen wurde, berichtet die Polizei. Im weiteren Verlauf bohrte sich ein scharfkantiges Stück der Leitplanke durch die Fahrertür und verletzte den 54-jährigen Fahrer aus dem Raum Heidenheim schwer.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er dann in eine Klinik in Würzburg gebracht. Der Sachschaden wird auf circa 55.000 EUR geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde die A 7 mehrere Stunden gesperrt. Neben den beiden Rettungswägen und dem Notarzt waren noch die Feuerwehren aus Gollhofen und Uffenheim mit sechs Fahrzeugen und fast 40 Kräften vor Ort.