Schäden durch Borkenkäfer und Trockenheit setzten zuletzt auch dem Geiselwinder Gemeindewald gehörig zu. In der Sitzung des Gemeinderates erklärte Bürgermeister Ernst Nickel, dass die Kommune deswegen im Vorjahr wesentlich mehr Holz einschlagen musste, als vorgesehen. Der erzielte Preis sei relativ gering gewesen. Insgesamt habe man 2020 beim Wald ein Minus von 400 Euro gemacht. „Da haben wir noch Glück gehabt“, meinte Nickel.

Der Bürgermeister erläuterte den Bericht der Forstbetriebsgemeinschaft Kitzingen, die sich um die Geiselwinder Wälder kümmert. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mit 4531 Festmeter wesentlich mehr Holz aufgearbeitet, als die geplanten 1800 Festmeter. Für dieses Jahr werde es ähnlich sein, man werde nahezu ausschließlich Schadholz entnehmen. Beim Aufforsten will die Gemeinde so viele Zuschüsse wie möglich abgreifen, um finanziell wieder gut über die Runden zu kommen.

Ehrung langjähriger Gemeinderäte

Zu Beginn der Ratssitzung ehrte Bürgermeister Ernst Nickel mit Annemarie Mauer und Dieter Hagen zwei langjährige Gemeinderäte stellvertretend für deren Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung. Beide waren von 2002 an bis 2020 im Rat. Während Annemarie Mauer auch in dieser Periode im Geiselwinder Gremium ist, schied Dieter Hagen aus. Er hatte auf eine Nominierung verzichtet. Beiden überreichte Nickel eine Urkunde und ein Präsent.