Ehrungen verdienter Feuerwehrdienstleistender für 25 und 40 Jahre durch Landrätin Tamara Bischof standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Laub. Deutlich wurde bei der Veranstaltung: Für das neue Feuerwehrgebäude wird ein gehöriges Stück Eigenleistung gefordert.

Feuerwehrvereinsvorsitzender Stefan Möhler ging auf die verschiedenen Aktivitäten des Vereins ein. Größtes Ereignis ist alle Jahre das Dorffest, das durch den Sportverein und die Narrengilde Laub unterstützt wird.

In diesem Jahr ist der Bau des neuen Feuerwehrgebäudes die große Herausforderung für die Kameraden. Es wird ein Zweckgebäude mit einem Fahrzeugstellplatz, einem Abstell- und Umkleideraum sowie einer Toilettenanlage entstehen. Der Gruppenraum wird im Keller des Sportheimes mit einem eigenen Zugang versehen. Dazu wird auch ein großer Teil an Eigenleistung von den Laubern gefordert sein. Stellvertretender Bürgermeister Alfons Saugel nannte den Neubau als den Höhepunkt für Laub in diesem Jahr. Vom Engagement der Lauber ist er überzeugt.

Kommandant Jürgen Haubenreich sprach von zwei Ernstfalleinsätzen im vergangenen Jahr. Das Hochwasser im Ort forderte mehr als nur die Feuerwehrkameraden. Zahlreiche Bürger halfen, um gegen die Fluten anzukämpfen. Ein weiterer Einsatz galt der Straßensäuberung, als ein Landwirt eine ganze Ladung Getreide verlor.

Den Wunsch nach mehr gezielten Feuerwehrübungen an den verschiedenen Gerätschaften äußerten einige Aktive. Dabei spiele der für möglichst viele Feuerwehrleute passende Zeitpunkt eine große Rolle. In den nächsten Wochen soll ein neuer Plan ausgearbeitet werden. Kreisbrandmeister Martin Ebert wird mit Rat und Tat bei der Koordinierung zur Seite stehen und auch einige Übungen begleiten.

Landrätin Tamara Bischof dankte den Aktiven im Namen des Landkreises für ihren Dienst und untermauerte die Forderung über gute Kenntnisse an den Gerätschaften. Anschließend ehrte sie gemeinsam mit Kreisbrandrat Roland Eckert die Aktiven Roland Braun (25 Jahre), Erich Bauer, Josef Brendler, Georg Müller, Werner Rössert und Alfred Seger (alle 40 Jahre) mit dem Feuerwehrehrenabzeichen und einer Urkunde.

Vom Feuerwehrverein gab es dazu ein Präsent, vom Freistaat Bayern eine Woche Aufenthalt im Feuerwehrheim Bayrisch Gmain. Den Partnern zahlt die Stadt Prichsenstadt die Woche Aufenthalt.