Im Wiesentheider Industriegebiet Arthölzl gibt es wieder einmal Probleme mit den dort parkenden Lastwagen. In der Sitzung des Gemeinderats beklagte der dritte Bürgermeister Heinrich Wörner, dass es an manchen Stellen „verheerend“ ausschaue, Abfall und menschliche Hinterlassenschaften lägen überall in den angrenzenden Grünstreifen und Wäldchen. Wörner sagte, dass selbst große Steinbrocken, die zur Absperrung mancher Flächen aufgestellt wurden, teilweise zur Seite geschoben wurden, um dort Platz zu haben.

Gemeinde kann kaum etwas dagegen tun

Bürgermeister Werner Knaier wusste von dem Problem. „Das haben nicht nur wir, davon können viele Gemeinden entlang der Autobahn ein Lied singen.“ Etwas dagegen zu unternehmen, sei schwierig. Man könne zusätzliche Abfallbehälter aufstellen, sonst wohl nicht viel. Solange der im Bereich von Abtswind geplante Großparkplatz für Lkw an der Autobahn nicht gebaut sei, müsse man wohl mit dem Dreck leben, befürchtete Knaier.

Weiter wurde in der Sitzung beschlossen, dass die Evangelische Kirchengemeinde einen Zuschuss von 1500 Euro zur Restaurierung eines Gemäldes bekommt. Das Bild zeigt das letzte Abendmahl, die Erneuerung kostet insgesamt 3689 Euro. Bei der Höhe des Zuschusses machte der Gemeinderat eine Ausnahme, was mancher Rat nicht verstand. So erinnerten Otto Hünnerkopf und Stefan Möhringer an den sonst für solche Dinge festgelegten Fördersatz von 25 Prozent der Kosten. In diesem Fall handle es sich jedoch um einen Sonderfall, wurde argumentiert. Die Mehrheit stimmte dem von Peter Fechner vorgeschlagenen Betrag von 1500 Euro letztlich zu.

Förderung für Straßen wird beantragt

Außerdem legten die Räte fest, dass die Gemeinde Förderanträge zum Bau einiger Kernwege für die Landwirtschaft stellen wird. So soll der Weg von der Reupelsdorfer Straße hin zum Aussiedlerhof Eckhof bis nach Prichsenstadt befestigt werden. Weiter wurde vorgeschlagen, den Feldweg von Feuerbach aus nach Atzhausen einzureichen, wie auch eine Passage im Wiesentheider Industriegebiet nach Feuerbach. Sie verläuft in Nähe der Bahnlinie. Es wird zunächst bei allen Wegen eine Kostenschätzung veranlasst, hieß es.