Die seit 2012 laufende Neugestaltung des Landschaftssees in Hohenfeld – einschließlich des Umfeldes – ist mit der Einrichtung des Kinderspielplatzes neben der Sporthalle abgeschlossen.

Vor rund 40 Bürgern berichtete Bauamtsleiter Oliver Graumann in der Bürgerversammlung, dass der kleine Spielplatz für Kinder einem Übereinkommen mit den Vereinen aus dem Dorf entspricht. Lediglich das gegen die grelle Sonne errichtete Sonnensegel müsse noch etwas verändert werden.

„So wie es realisiert wurde, passt alles zum Landschaftssee“, sagte Graumann und sprach auch über neue Spielgräte am Spielplatz nahe dem Pavillon am See. Insgesamt sei das Areal zu einer attraktiven Fläche geworden. Die Stadt habe zudem eine Toilette eingerichtet, die ursprünglich gar nicht gefordert war. Graumann dankte den Hohenfeldern, die mit dem Bauhof zusammengewirkt haben. So habe der Stadtteil nun „eine richtig schöne Anlage bekommen“. Oberbürgermeister Siegfried Müller sprach auch der Teilnehmergemeinschaft seinen Dank aus. Diese hat 8000 Euro zur Ortsverschönerung gestiftet. Die Hälfte des Betrages floss in das Umfeld des Landschaftssees, der Rest steht für weitere Arbeiten der Ortsverschönerung zur Verfügung. Müller lobte den Zusammenhalt und die Tatsache, dass nicht jeder für sich gehandelt habe.

Helga Thomas bemängelte allerdings, dass am Spielplatz das Karussell für kleine Kinder abgebaut wurde, der Platz werde von den Kleinen gut angenommen. Ergänzend dazu wünschte sich eine Bürgerin ein kleines Trampolin, zumal eine „Schüssel“ zwar im Kindergarten, nicht aber am Spielplatz Anklang finde. Zunächst will der OB aber nichts verändern.

Außerdem ging es in der Bürgerversammlung um diese Themen:

• Von Rainer Knauf nach der Zukunft das Fahrradgeschäftes Matthei gefragt, klärte Oberbürgermeister Siegfried Müller auf, dass im neuen Geschäft der Brandschutz nicht nachgewiesen sei und so nicht hätte eröffnet werden dürfen. Das Bauamt habe bereits schließen wollen, er habe jedoch eine Duldung wohl wissend ausgesprochen, dass er in der Haftung stehe. Der vorherige Eigentümer Bareiß habe vor 30 Jahren andere Auflagen zu erfüllen gehabt. Die aktuellen Auflagen stufte er als erfüllbar ein, ebenso eine Rück-Umsiedelung in das alte Geschäft. • Keinen Erfolg hatte Herbert Knöll, der beklagte, dass der Radweg von Hohenfeld nach Sickershausen im Winter nicht geräumt werde. Er erfuhr, dass die möglichen Kapazitäten des Bauhofes ausgeschöpft seien. • Im Behälter für grüne Abfälle aus dem Bergfriedhof finden sich immer wieder auch Plastikabfälle. Oberbürgermeister Siegfried Müller forderte die Bürger auf, Kunststoffabfälle doch mit nach Hause zu nehmen und dort im Gelben Sack zu entsorgen. Das gelte für alle Friedhöfe in der Stadt.