Kürzlich zog sich eine Baustelle quer durch den Innenhof des Landratsamts. Nachdem der Landkreis mittlerweile vier E-Fahrzeuge hat, mussten weitere drei Ladepunkte im Innenhof und ein Ladepunkt am Gesundheitsamt geschaffen werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

Bei der Installation der Wallboxen gab es einiges zu tun. Nun deutet nur noch ein Deckel eines Kabelzugschachtes auf die abgeschlossenen Arbeiten hin. Dieser erleichtert die nachträgliche Installation von Kabeln. „Wir können unsere Ladeinfrastruktur im Innenhof nun ohne großen Aufwand um weitere Ladepunkte erweitern“, erklärt Abteilungsleiter und Kreisbaumeister Joachim Gattenlöhner.

Künftig können die vier E-Fahrzeuge innerhalb von vier bis sechs Stunden – je nach Akkugröße –  an den Ladepunkten mit je elf kW vollgeladen werden. An einer Haushaltssteckdose würde dies 15 bis 25 Stunden dauern. „Auch auf dem Mitarbeiterparkplatz werden noch zwei Ladepunkte mit jeweils elf kW installiert, die ebenfalls erweiterbar sind. Hier warten wir aber noch auf den Förderbescheid, vorher können wir nicht starten“, erklärt Landrätin Tamara Bischof. Da der Mitarbeiterparkplatz nachmittags für alle geöffnet ist, stehen die Ladesäulen dann natürlich jedem zur Verfügung und können über eine App angesteuert werden.

Nachdem der Landkreis bereits 2010 das erste E-Fahrzeug in Betrieb hatte, einen Citroen Saxo mit einer maximalen Reichweite von 90 Kilometern, wurde in den vergangenen Jahren weiter verstärkt auf E-Mobilität gesetzt. Insgesamt gibt es nun vier E-Fahrzeuge: zwei VW – ID.3, einen Renault Zoe und einen Renault Kangoo Z.E. Maxi, der hauptsächlich von den Mitarbeitern aus dem Naturschutz genutzt wird.

Außerdem betreibt der Landkreis noch die beiden Ladesäulen in der Kaiserstraße vor dem Landratsamt, die 2019 installiert wurden und seitdem rege genutzt werden, so die Mitteilung.