Viele Betriebe kennen das schon länger: Kurzarbeit wegen der Corona-Pandemie. Auch die Verwaltungen sind vor der Krise nicht gefeit, und so verkündete Oberbürgermeister Siegfried Müller in den letzten Tagen seiner Amtszeit, dass auch die Stadt Kitzingen betroffen ist.

Auf Nachfrage der Redaktion präzisierte die Stadtverwaltung. Betroffen ist nicht die Kernverwaltung im Rathaus; betroffen sind aber alle Kultureinrichtungen, also die Volkshochschule, das Kulturzentrum Alte Synagoge, die Bücherei, die Touristinformation, die Musikschule, die städtische Jugendarbeit jungStil und das Stadtteilzentrum in der Siedlung.

Laut Auskunft der Stadtverwaltung gilt Kurzarbeit für alle Mitarbeiter dieser Einrichtungen, inklusive Hausmeister, Hallenwarte und Reinigungskräfte. Im Durchschnitt über alle Bereiche arbeiten die Betroffenen zu 45 Prozent kurz. Die Spanne reicht allerdings wegen der unterschiedlichen Aufgaben von acht bis 50 Prozent.

Die Kurzarbeit hat zum 11. April begonnen und kann bis längstens 31. Dezember gewährt werden. So sieht es der Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst vor. In der Summe sind derzeit 44 Mitarbeiter von städtischen Einrichtungen betroffen, teilt die Verwaltung mit.