Unter dem Thema Engagement im kulturellen Bereich stand der Neujahrsempfang der Gemeinde Willanzheim, zu dem Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert im Sportheimsaal viele ehrenamtlich engagierte Bürger aus den drei Ortsteilen Willanzheim, Hüttenheim und Markt Herrnsheim begrüßte. „Dieser Empfang ist ein kleines Dankeschön für ihr vielfältiges und wertvolles Engagement im Ehrenamt und für die Arbeit, die sie für die Allgemeinheit leisten“, wandte sich die Bürgermeisterin an die Aktiven, Vorsitzenden und Betreuer in Vereinen und Institutionen.

Bürger engagieren sich vielfältig

Reifenscheid-Eckert würdigte die hauptamtlichen Mitarbeiter in den gemeindlichen Einrichtungen wie Schule, Bauhof, Touristikbereich oder Kindergärten. Dazu zeigten viele Einwohner bürgerschaftliches Engagement, ob in den Jugendhäusern, als Elternbeiräte in der Schule, in der Seniorenarbeit oder der Betreuung von Asylbewerbern. Andere würden sich um Kirchen und die Kirchenburgen oder Bodendenkmäler kümmern, so die Willanzheimer Bürgermeisterin: „Ihre Arbeit ist sehr spannend und vielfältig.“ Bürgerarbeit sei nicht selbstverständlich.

Willanzheim und seine Ortsteile würden sich durch eine große Vielfalt auszeichnen. Etwa im musischen Sektor mit dem Musikverein, mehreren Chören und Gesangvereinen, die Konzerte geben, auf Jubiläumsfeiern auftreten und viele Anlässe mitgestalten. Dabei werde im Musikverein auch privater Musikunterricht geleistet und die Laienspielgruppe des Willanzheimer Sportvereins beschere den Bürgern jährlich unterhaltsame Theaterabende. „Es zeichnet eine Gemeinde aus, wenn sie Kultur und Traditionen bewahrt und weiterlebt“, sagte die Bürgermeisterin. Traditionen wie der Willanzheimer Körperschaftswald oder der Herrnsheimer Markt gehörten zur Identität der Gemeinde und ihrer Ortsteile, die reich an kulturellen Angeboten seien.

Heutzutage sei die Gemeinde auch froh darum, dass sich einige Bürger um die Betreuung und Integration von Flüchtlingen bemühen. Sie würden Hilfe im Alltag, beim Erlernen der deutschen Sprache und beim Zurechtfinden in einer neuen Kultur, geben. Manche Bürger würden hier ein enormes Engagement an den Tag legen, was außerordentlich lobenswert sei.

Besondere Leistungen honoriert

Mit Buchpreisen honorierte die Bürgermeisterin sieben junge Menschen, die in Beruf, Schule oder Sport Spitzenleistungen geschafft haben. Denn Maximilian Hein (Straßenwärter), Franziska Hiller (Bachelor-Studentin an der Hochschule Mittelweida), Jan Hiller (Master-Student an der Bundeswehrhochschule) und Julian Ziegler (Lehre zum Industriekaufmann) hatten Abschlüsse mit einer Eins vor dem Komma erlangt.

Ebenfalls besser als 2,0 waren die Abschlussnoten der beiden Schülerinnen Katharina Fröhlich von der Mittelschule Iphofen und Leonie Krönert, die die Realschule Kitzingen besucht. Als einziger Sportler durfte sich der Judoka Paula Kasper (bayerische Vizemeister und fünfter Platz bei der süddeutschen Meisterschaft) über eine Ehrung von der Gemeinde freuen.