71 Teilnehmer waren nach Sevierville in Tennessee gekommen um beim inzwischen achten Treffen der Kitzinger in den USA dabei zu sein. Viele nahmen lange Fahrten auf sich, um das alle zwei Jahre stattfindende Treffen nicht zu verpassen.

Jutta Johnson, geborene Winkler, eröffnete laut Pressemitteilung das Treffen gleich mit einem Paukenschlag. Sie möchte nach viermaliger Organisation des Treffens die Durchführung in jüngere Hände legen. Noch im Laufe des abends erklärten sich die beiden in Tennessee beheimateten Birgit Cornelius, geborene Braun aus Fahr, sowie Rose Russel, geborene Hofmann, bereit, künftig gemeinsam dieses Treffen zu organisieren.

Offiziell eröffnet wurde das Treffen vom Bürgermeister Brian Achley aus Sevierville und dem Kitzinger Stadtrat Uwe Hartmann, der mit seiner Frau angereist war. Hartmann erklärte in seiner in Englisch vorgebrachten Rede, dass die deutschen Auswanderer in den USA das Fundament der deutsch-amerikanischen Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten. Anschließend verlas Uwe Hartmann noch ein Grußwort des Kitzinger Oberbürgermeisters Siegfried Müller und überreichte ein Gastgeschenk an Bürgermeister Achley.

Für Unterhaltung sorgte an beiden Tagen Lisa Yakulski, geborene Wächtler, wobei sie am zweiten Tag noch Unterstützung in Gestalt eines Elvis-Imitators bekam.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, habe man an beiden Tagen die tiefe Verbundenheit der Teilnehmer mit ihrem Heimatort Kitzingen gespürt. Viele hatten an ihren Autos ihr altes Kitzinger Kennzeichen angebracht. Auch bayerische und deutsche Aufkleber schmückten die Karossen. Viele Fragen über Kitzingen wurden gestellt. Die meisten ehemaligen Kitzinger waren über die online-Ausgaben der Tageszeitungen bestens über das Stadt- und Landkreisgeschehen informiert.

Dank der guten Organisation und der ausgelassenen Stimmung werden sich die meisten Teilnehmer im Jahr 2017 wiedersehen, heißt es am Ende.