Trotz relativ junger Führungsmannschaft klagt die Dettelbacher Kolpingsfamilie ähnlich wie viele andere Vereine über den hohen Altersdurchschnitt. Dennoch prägten zahlreiche Aktivitäten das vergangene Jahr.

Vorsitzende Susanne Weichsel und Schriftführerin Karin Zängler listeten in ihren Berichten der Generalversammlung zahlreiche Aktivitäten für 2015 auf. Dabei ging es vielfach um die Unterstützung kirchlicher Ereignisse, aber auch die Geselligkeit der Mitglieder wird groß geschrieben. Die Organisation der Flurprozession zur Josefshöhe gehört ebenso wie die Gestaltung von Osterkerzen mit den Kommunionkindern zu den Aufgaben der Kolpingsfamilie. Außerdem helfen die Mitglieder beim Aufbau eines Fronleichnamsaltars mit Blumenteppich oder halten Andachten und Anbetungsstunden.

Die Geselligkeit wird bei Weinproben, Führungen und beim Sommerfest gepflegt. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen, bei denen Geld erwirtschaftet wird, das gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden kann. So lassen Nikolausaktion, Christbaumsammeln oder die Mithilfe beim Weinfest die Kassen des Vereins klingeln. Dass die Kasse der Kolpingsfamilie in gutem Zustand ist, bewies der Bericht von Schatzmeister Peter Dill.

Dies bestätigten auch die Kassenprüfer Ludwig Nagel und Ernst Dobler. Museumswart Raimund Sauer, Herr über das Kolping- und Handwerksmuseum im Faltertor, teilte mit, dass seine Räumlichkeiten an mehr als 20 Terminen für Besucher und Gruppen geöffnet waren. Demnächst soll eine neue Beleuchtung installiert werden. Zudem stehen mehrere Umbaumaßnahmen im Inneren an. Vor dem Schlusswort von Präses Stadtpfarrer Bruder Martin Domogalla wurden drei neue Mitglieder aufgenommen.

Die Ehrungen zeigten, dass die Mitglieder ihrer Kolpingsfamilie über lange Zeit die Treue halten. 25 Jahre: Philipp Boll, Björn Borst, Matthias Stöckinger; 50 Jahre: Reinhold Knötgen; 60 Jahre: Hans Brunner, Oskar Nagel, Franz Weichsel; 65 Jahre: Theodor Porsch und Ludwig Nagel.