Albertshofen

Klimaschutzkonzept: Räte sind aufgeschlossen

Klimaschutz und Energiesparen sind seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine die Mega-Themen auf der politischen Agenda. Nicht nur deshalb will die Stadt Dettelbach ein Klimaschutzkonzept entwickeln und sucht nach Mitstreitern.

Klimaschutz und Energiesparen sind seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine die Mega-Themen auf der politischen Agenda. Nicht nur deshalb will die Stadt Dettelbach ein Klimaschutzkonzept entwickeln und sucht nach Mitstreitern.

Dettelbach und Albertshofen sind Mitglieder in der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Mainland und deswegen referierte die Managerin der interkommunalen Allianz, Veronika Endres, in der Albertshöfer Ratssitzung über das Konzept.

Nach ihrer Schilderung würde es absolut Sinn machen, wenn sich einige oder alle Mitglieds-Kommunen an dem Klimaschutzkonzept beteiligen würden. Denn das Konzept könnte dann als Gemeinschaftsprojekt behandelt und dann vom Amt für Ländliche Entwicklung entsprechend gefördert werden. Zudem würden sich die Kosten für die einzelnen Mitgliedskommunen weit niedriger darstellen, wenn es gemeinsam ausgearbeitet werde.

Es gehe zuerst um die Bestandserhebung der Gegebenheiten in den Kommunen: Von Emissionen bis zu Energieverbrauch gäbe es einiges zu berücksichtigen. Das Konzept sollte ein Leitfaden für das Energiesparen werden. Das Konzept, so Bürgermeister Horst Reuther, könnte eventuell Vorteile für die Gemeinde und auch die Bürgerinnen und Bürger mit sich bringen. Aus diesem Grund zeigte sich die Ratsrunde aufgeschlossen gegenüber der Erstellung des Konzeptes.

Weitere Themen im Rat

Zum Sachstand der Umgestaltung des Rathausplatzes informierte Reuther, dass das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Braun aus Veitshöchheim an dem Planentwurf arbeite. Den Auftrag für ein Bodengutachten bekam das Isu Umweltinstitut für 1880 Euro. Nach Rücksprache mit dem Amt für Ländliche Entwicklung ist jetzt klar, dass für das beabsichtigte Backhäusle nur ein Teil des Inventars förderfähig ist. Kühlschränke, Spülmaschinen oder Durchlauferhitzer sind förderfähig, wenn sie der gemeinschaftlichen Nutzung dienen. Dagegen werden Dinge wie Telefonanschlüsse, Laptops oder Computer nicht gefördert. Jetzt will der Bürgermeister die Vereinsvorstände zu einem Gespräch bitten um deren Meinung abzufragen, welche Einrichtungsgegenstände sie benötigen. 

Der Bürgermeister gab bekannt, dass sich die Kosten für die abgeschlossene Kanalsanierung in der Friedrich-Hiller-Straße auf 75.500 Euro belaufen.

Für die Albert-Schweitzer Grundschule hat die Gemeinde die Firma Hofman aus Repperndorf die Verkabelung neuer Lüftungsgeräte für 5932 Euro zu erledigen. Die Einbindung eines Schaltschranks erfolgt durch die Firma RGT aus Bad Neustadt zum Preis von 2290 Euro