Die jährliche Mitgliederversammlung des Diakonievereins Drei-Franken e.V. in Wasserberndorf stand im Zeichen der Vorstellung des neuen ersten Vorsitzenden und einigen Satzungsänderungen.

Im September hat Pfarrer Bernd Wagner die Pfarrstelle in Aschbach übernommen. Qua Amt wurde er damit auch 1. Vorsitzender des Diakonievereins Drei-Franken e.V., der 1927 als Trägerverein für eine Gemeindeschwester der Hensoltshöhe vom Pfarramt Aschbach ausgehend gegründet wurde. Aktuell zählt der Verein 109 Mitglieder im Bereich der Evangelischen Kirchengemeinden Aschbach, Hohn am Berg, Rehweiler, Füttersee, Ebersbrunn, Großbirkach und Hohnsberg.

Pfarrer Wagner ging in seiner Andacht auf den „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ ein, der seit 1992 offiziell am 17. Oktober begangen wird. Die Diakonie sieht Pfarrer Wagner als Ausdruck gelebten Glaubens. So hat er sich im Dekanat Naila bereits als Diakoniebeauftragter engagiert und bringt ein Herz für die Diakonie mit.

Den Rechenschaftsbericht trug der 2. Vorsitzende Pfarrer Hans Gernert aus Rehweiler vor. Er hatte während der Vakanz in Aschbach den kommissarischen Vorsitz. Für Nachfragen sorgte der von der Zentralen Diakoniestation im Raum Neustadt/Aisch vorgesehene Umzug der Diakoniestation Geiselwind ins Burghaslacher Schloss zum 1. Dezember im Rahmen einer effizienteren internen Struktur. Dies ermöglicht eine feste Präsenz der Pflegedienstleitung und mehr Flexibilität durch ein größeres Team. Für die Versorgung der Patienten ändert sich dadurch aber nichts.

Satzungsänderungen wurden einstimmig beschlossen. So ist nun der Pfarrer bzw. die Pfarrerin von Rehweiler automatisch 2. Vorsitzender. Statt fünf Beisitzern genügen künftig drei Beisitzer im Ausschuss. Kassier Wolfgang Gegner trug die Bilanzen des Diakonievereins Drei-Franken e.V. und der Diakoniestiftung vor. Die Rechnungsprüferinnen Anneliese Hyna und Anneliese Hartmann bescheinigten ihm für die Jahre 2018 und 2019 eine ordentliche Kassenführung, so dass ihm die Versammlung einstimmig die Entlastung erteilte.

Schließlich beschloss die Mitgliederversammlung, dass Hilfsbedürftige nach § 53 Abgabenordnung im Wirkungsbereich des Diakonievereins eine begrenzte finanzielle Unterstützung erhalten können.

Von: Pfarrer Hans Gernert, Rehweiler