Pünktlich zu Sankt Martin konnte die Schulfamilie der Grundschule Kitzingen – Siedlung ihre Spende an Unicef überweisen, die sie mit dem traditionellen Spendenlauf „Wir laufen für Unicef“ erzielt hatte.

Trotz veränderter Rahmenbedingungen wegen der Corona-Hygiene-Richtlinien wurde es wieder ein neues Rekordergebnis, das die Mädchen und Buben der Schule innerhalb einer Schulstunde von jeweils 45 Minuten erliefen.

Jede Klasse musste während ihrer Sportunterrichtstunde laufen, durfte keine Zuschauer einladen und keiner anderen Klasse begegnen. Dies alles tat den Leistungen jedoch keinen Abbruch und ließ die Sportler zur Höchstform auflaufen, die ihre zuvor gesuchten Sponsoren mit Spenden in unterschiedlicher Höhe belohnten.

Erneut waren es Max Rambow und Jonathan Holzheid von der 4b, die den Streckenrekord aufstellten. Sie schafften in den 45 Minuten sage und schreibe je 21 Runden auf der 400m-Bahn des Sickergrundstadions, also 8,4 Kilometer!

Stolz auf ihre Leistung kann auch Alexandra Zupaniec aus der 3c sein. Sie ist mit 18 Runden (7,2 Kilometer) das beste Mädchen.

Die Klasse mit den meisten Runden war die 4b mit 303 Runden (121,2 Kilometer). Am spendenfreudigsten zeigten sich die Sponsoren der Klassen 1b und 1c.

Alles in allem waren letztendlich 7784,85 Euro im Spendentopf, ein zuvor noch nie erreichter Betrag. Die eine Hälfte ist schon auf dem Weg zu Unicef und wird für Bildung armer Kinder in Madagaskar und anderen Krisenregionen der Erde eingesetzt, die andere Hälfte verbleibt beim Förderverein der Grundschule und wird unter anderem für zwei neue Tischtennisplatten im Bewegungspausehof verwendet.

Die Organisatorin des Spendenlaufs Anja Bank und die Schulleitung danken allen Spendern und den Kollegen der Siedlungsgrundschule, die in dieser besonderen Zeit voller Einschränkungen im Schulalltag mit viel Herzblut die Kinder zu dieser Leistung animierten.

Von: Anja Bank, Lehrerin an der Siedlungsgrundschule Kitzingen