Die Silvesternacht zählt für den Rettungsdienst zu den arbeitsreichsten Nachtdiensten im ganzen Jahr. Auch in diesem Jahr gab es mit 19 Einsätzen viel zu tun, besondere Vorkommnisse gab es jedoch keine, teilt das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Kitzingen mit. Darunter waren sechs Einsätze, bei denen ein Notarzt notwendig war, informiert BRK-Kreisgeschäftsführer Felix Wallström.

Neben der Regelvorhaltung von vier Rettungswagen (RTW) und drei Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) waren drei weitere Rettungswagen der ehrenamtlichen Unterstützungsgruppen Rettungsdienst zur Spitzenabdeckung in Bereitschaft. Sie kamen einmal zum Einsatz.

Fünf Rettungswagen gleichzeitig unterwegs

In der Spitze waren laut Wallström fünf RTW gleichzeitig unterwegs. Die Einsatzmeldungen waren vielfältig: alkoholisierte Person, Treppensturz, bewusstlose Person, Herzbeschwerden. Der Einsatzleiter des BRK sei glücklicherweise nicht gebraucht worden.

„Unser vorab ausgearbeitetes Konzept ist auch in diesem Jahr wieder aufgegangen. Die zusätzliche Vorhaltung mit Unterstützung durch unser Ehrenamt hat eine rasche und adäquate Bearbeitung des erhöhten Einsatzaufkommens ermöglicht“, lautet die Silvester-Bilanz des Kreisgeschäftsführers.

Briefkästen in Kitzingen gesprengt

Der Pressebericht der Polizeiinspektion Kitzingen für die Silvesternacht ist überschaubar. Um Hinweise unter Tel. (0 93 21) 141-0 bitten die Beamten bei zwei gesprengten Briefkästen eines Wohnhauses in der Kitzinger  Flugplatzstraße. Durch die Detonationen in der Silvesternacht wurden die beiden Briefkästen völlig zerstört sowie ein Zeitungsrohr von der Hauswand herausgerissen.

Einen Einsatz hatte die Polizei zudem gegen 1 Uhr am Neujahrstag, als Beamte auf dem Parkplatz des McDonalds in Kitzingen eine Gruppe Jugendliche kontrollieren wollten. Beim Erblicken der Streife flüchteten die Jugendlichen zunächst. Es konnten aber schließlich drei von ihnen festgehalten und kontrolliert werden. Dabei fanden die Beamten nach eigenen Angaben bei einem 16-Jährigen ein Tütchen mit einer kleinen Menge Marihuana. Er wurde seinen Eltern übergeben.

Hinweis auf illegale Pyrotechnik

Kurz vorher, nach einem Hinweis auf mögliche illegale Pyrotechnik, haben Polizisten in Dettelbach in der Mainstockheimer Straße zwei 14-jährige Jugendliche kontrolliert. Dabei fanden sie bei einem Mädchen eine Zigarettenschachtel, in der sich ein fertig gedrehter Joint befand. Außerdem führten Beide noch hochprozentigen Alkohol mit sich. Alkohol und Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und die beiden Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.