Nach 22 Jahren gibt es in der Pfarrgemeinde St. Veit in Iphofen keine Kindergottesdienste mehr. Das ehrenamtliche Team um Andrea Straub und Susanne Thomas hat aufgehört. 1999 hatten der damalige Pfarrer Wenzel Baudisch und Pastoralreferent Anton Baier die Idee, schon die ganz Kleinen an Jesus und die Kirche heranzuführen.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten organisierten über 30 Frauen und Männer meistens einmal im Monat einen Kindergottesdienst, in dem es spielerisch um ein Thema aus dem Kirchenjahr ging. Ostern, Weihnachten und Fasching wurden ebenso gefeiert wie St. Valentin oder die Ferien mit der Fahrzeugsegnung.

Wurde am Anfang noch im Glaspavillon der Iphöfer Vinothek Gottesdienst gefeiert, ging es später in die Michaelskapelle direkt neben der Kirche. Stets geblieben ist der Grundsatz, dass alle Kinder, egal welcher Konfession, willkommen sind.

Hat Corona das Engagement der sieben zuletzt mitwirkenden Mütter anfangs etwas ausgebremst, gab es ab Mitte 2020 ein coronakonformes Angebot: den Kindergottesdienst to go. Bilder, Texte und andere Materialien lagen in der Kirche aus, um zu Hause einen Gottesdienst mit den Kleinen zu feiern. Mit einem Gottesdienst verabschiedete Pfarrer Adam Was Andrea Straub, Susanne Thomas, Ute Melber, Eva-Maria Endres, Julia Lucia, Sandra Servatius und Barbara Weigand.

Von: Ute Melber (Mitglied, Katholisches Kindergottesdienstteam Iphofen)