Ein Grundstück in Rüdenhausen, das am früheren Ortseingang von Wiesenbronn kommend liegt, bleibt im Besitz der Gemeinde. Das gab Bürgermeister Gerhard Ackermann in der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend bekannt, nachdem vor einigen Wochen eine Anfrage zum Kauf der Fläche, verbunden mit dem Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Rathaus eingegangen war.

Einst als Grünfläche angelegt

Das Areal in der Hindenburgstraße galt als Eingang vom Nachbarort her und wurde deswegen einst als Grünfläche angelegt und mit Blumen bepflanzt. Zudem stellte die Gemeinde dort einen Findling mit dem Wappen Rüdenhausens auf. Durch den Bau der Ortsumfahrung wurde aber die Straße nach Wiesenbronn verlegt, die Fläche könnte bebaut werden. Das will die Gemeinde vorerst nicht, auch das Landratsamt hatte auf mögliche Einschränkungen hingewiesen. Zum einen ist die Straße noch nicht abgestuft und gilt als Kreisstraße, zum anderen, weil dort die Kreuzung mit der Einfahrt zur Siedlung ist. In nichtöffentlicher Beratung wurde zuletzt beschlossen, den Platz als Grünfläche im Besitz der Kommune zu belassen.

Biwak mit Weißwurst-Frühstück

Außerdem gab Ackermann bekannt, dass die Bundeswehr-Patenkompanie aus Veitshöchheim ihr alljährliches Biwak von Freitag, 28. Juli, bis einschließlich Sonntag, 30. Juli, am TSV-Sportgelände einrichten wird. In den drei Tagen sind Sportwettkämpfe zwischen Bundeswehrsoldaten und Bürgern, Spielangebote, Vorführungen und Beisammensein mit Musik geplant. Außerdem wird am Sonntag um 9 Uhr ein Gottesdienst im Freien stattfinden. Danach ist zum Abschluss ein Weißwurst-Frühstück vorgesehen.