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OBERNBREIT

Kein Arkadengang im Friedhof

Es war eine schöne Idee der Gemeinde, historische Grabsteine auf dem Obernbreiter Friedhof zu erhalten und vor Witterung mit einem Arkadengang zu schützen. Runde 70 000 Euro sollte das kosten. In der Ratssitzung am Mittwochabend kam mit dem Ergebnis der Ausschreibung die Ernüchterung: Vor allem der problematische Untergrund macht die Arbeiten erheblich teurer, 170 000 Euro sind den Räten zu viel, die Ausschreibung wurde aufgehoben. Jetzt soll eine weniger aufwändigere Lösung oder ein anderer Standort für die Grabsteine gefunden werden.
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Es war eine schöne Idee der Gemeinde, historische Grabsteine auf dem Obernbreiter Friedhof zu erhalten und vor Witterung mit einem Arkadengang zu schützen. Runde 70 000 Euro sollte das kosten. In der Ratssitzung am Mittwochabend kam mit dem Ergebnis der Ausschreibung die Ernüchterung: Vor allem der problematische Untergrund macht die Arbeiten erheblich teurer, 170 000 Euro sind den Räten zu viel, die Ausschreibung wurde aufgehoben. Jetzt soll eine weniger aufwändigere Lösung oder ein anderer Standort für die Grabsteine gefunden werden.

Weitere unkte der Sitzung waren:

Parkende Fahrzeuge behindern die Zu- und vor allem Abfahrt zum Maschinenwaschplatz in der Enheimer Straße. Darauf wies der Bauernverband hin. Problematisch könne dies vor allem bei Bränden werden, denn auf dem Platz können Landwirte Löschwasser mit großen Güllefässern mit bis zu 24 Kubikmetern Fassungsvermögen holen. Parkende Fahrzeuge könnten im Ernstfall den Einsatz verzögern. Stefan Scherers Vorschlag, einen verkehrsberuhigten Bereich einzurichten, in dem nur in gekennzeichneten Flächen geparkt werden darf, lehnten die Räte ab. Jetzt soll ein Teil der Böschung abgetragen werden, um Parken ohne Behinderung der Ausfahrt zu ermöglichen. Zudem werden am nahe gelegenen Wasserhäuschen zwei Schotterparkplätze angelegt.

Ein geplanter Elektrofachmarkt in Bad Windsheim beschäftig auch die Obernbreiter Räte, da dieser, so er genehmigt wird, ab und an Werbung im Markt verteilen möchte. Gegen den vorhabenbezogenen Bebauungsplan gab es aber keine Bedenken.

Der frisch installierte Defibrillator im Rathausfoyer beschäftigte die Räte: So soll nun an der Kirchweih ein weiterer Einweisungslehrgang erfolgen. Offen war, ob dies vor oder nach dem Mittagessen geschieht. Bürgermeister Bernhard Brückner bestätigte, dass der Vorraum im Rathaus nun auch nachts geöffnet ist, was aber nicht allgemein bekannt werden sollte.

Eine Geschwindigkeitsmessung in der Marktbreiter Straße nahe der Rebschule ergab zwar ebenfalls überhöhte Geschwindigkeiten, allerdings weniger gravierend, als in der Breitbachstraße. Dort soll mit einer Verkehrsschau nach Lösungen für eine Geschwindigkeitsreduzierung gesucht werden.