Die vorgesehenen ein bis zwei Tage zwischen Corona-Test und dem Vorliegen des Ergebnisses können nicht immer eingehalten werden - darauf weist das Landratsamt Kitzingen in einer Pressemitteilung hin.

Erste Anzeichen, dass es hier nicht rund läuft, hatte es bereits Anfang dieser Woche gegeben. Obwohl die Labore in Bayern auf Hochtouren arbeiten, geraten sie an ihre Grenzen und es kommt zu zeitlichen Verzögerungen. Bereits Anfang der Woche meldetet der Verband der akkreditierten medizinischen Labore in Deutschland, dass es einen erheblichen Rückstau bei den Corona-Tests gebe, auch in Bayern konnten bereits Anfang der Woche nach Aussage des Verbands die Proben nicht mehr am gleichen Tag abgearbeitet werden.

QR-Code und App

Wie es in der Pressemeldung des Landratsamtes weiter heißt, ist künftig ein Abruf der Testergebnisse nur noch über den vor Ort ausgehändigten QR-Code sowie die dazugehörige App möglich.  Eine telefonische Benachrichtigung gibt es nur noch in begründeten Ausnahmefällen.

Das Landratsamt betont, dass auch die Kapazitäten am örtlichen Gesundheitsamt nahezu ausgeschöpft sind. Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen müsse der Betreuung und Nachverfolgung der positiv getesteten Personen Vorrang eingeräumt werden.

100 Tests jeden Tag

Im Rahmen der Ausweitung der bayerischen Teststrategie wurde im Landkreis Kitzingen zum 31. August die Corona-Teststrecke in Albertshofen als Bayerisches Testzentrum reaktiviert. Dort kann sich jeder Einwohner Bayerns auf Covid-19 testen lassen, unabhängig von Symptomen oder konkretem Verdacht.

Nach knapp einer Woche zieht das Landratsamt Kitzingen diese Bilanz: An allen Öffnungstagen herrschte Betrieb, im Schnitt werden weit über 100 Menschen pro Tag getestet. Der Landkreis Kitzingen bietet eine Testung an fünf Tagen pro Woche zwischen 8 und 18 Uhr an. Dies ist bei weitem nicht in allen Landkreisen gewährleistet.