Im noch ganz jungen neuen Jahr hat es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Biebelrieder Ortsteil Kaltensondheim (Lkr. Kitzingen)aus bislang ungeklärter Ursache gebrannt. Personen wurden nicht verletzt und zahlreiche Kälber konnten aus einem brennenden Stall gerettet werden, berichtet die Polizei. Die Kripo Würzburg hat die Sachbearbeitung des Brandfalls bereits von der Kitzinger Polizei übernommen.

Kurz nach 1 Uhr war auf einem größeren landwirtschaftlichen Anwesen in der Straße „Hintere Gasse“ aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, alle Bewohner des Hofes konnten sich selbst ins Freie retten und blieben unversehrt.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden waren zahlreich und tatkräftig im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Für den Kuhstall kam laut Polizei jede Hilfe zu spät, das Gebäude wurde stark zerstört, so die Polizei. Die darin untergebrachten Kälber konnten offenbar alle gerettet und bei Nachbarn untergestellt werden. Ein Gebäude auf dem benachbarten Anwesen wurde durch die Flammen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Der Sachschaden dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich liegen. Die Kripo Würzburg übernahm die ersten Ermittlungen noch in der Brandnacht und wird nun insbesondere der Brandursache auf den Grund gehen. Ein Notfallseelsorger übernahm die Betreuung der Geschädigten vor Ort.