Völlig kahl gefressen ist dieser Pfaffenhütchenstrauch, entdeckt in Dettelbach. Das ist das Werk der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte.
Die überwinternden Junglarven beginnen im Mai mit ihren Fressorgien und nehmen rasch zu an Größe und Gewicht. In dieser Zeit bilden sie große Gemeinschaftsgespinste. Nach fünf Häutungen erfolgt die Verpuppung. Im Juli und August fliegen die fertigen Falter und die Weibchen legen nach der Paarung Eipakete von etwa 50 Stück an die Zweige der Nahrungspflanze. Durch den Kahlfraß geht die Pflanze im Normalfall jedoch nicht ein, sondern treibt erneut aus, sie entwickelt die so genannten Johannistriebe. Foto: Ottmar Deppisch