An einigen öffentlichen Gebäuden im Abtswinder Ortskern, wie etwa am Kindergarten und im Bereich der Bushaltestelle, ranken sich Weinstöcke. Dieser Tage fragten bei Bürgermeister Jürgen Schulz einige Jugendliche an, ob sie künftig die Rebstöcke pflegen können. Das freute den Bürgermeister, der diesen Part gerne an die jungen Leute übergeben würde.

Keine neuen Stöcke

In der Sitzung des Gemeinderates wurde kurz über die Anfrage beraten und schließlich für gut befunden. Bisher hatte Altbürgermeister Klaus Lenz die Rebstöcke umsorgt. Er war in der Sitzung anwesend und zeigte sich ebenfalls angetan vom Vorschlag der Jugendlichen.

Der Altbürgermeister riet, die Stöcke nicht auszutauschen. Sie seien pilzresistent und neue Pflanzen brauchten drei bis vier Jahre, um eine entsprechende Höhe zu erreichen. Lenz riet, die Stöcke am Kindergarten um einen Meter zu kürzen, damit sie leichter zu pflegen seien.

In puncto schnelleres Internet möchte die Gemeinde nachrüsten. Es gebe nun die Möglichkeit eines Förderprogramms, so Bürgermeister Schulz. Dazu wird die Gemeinde eine Planung ausschreiben und die Kosten abwarten.