Die Gemeinde Nordheim feiert im kommenden Jahr ihr 1100-jähriges Bestehen. Und wie. So sind das gesamte Jahr über Jubiläums- Veranstaltungen geplant.

In der Sitzung am Montagabend erinnerte der Sprecher des Touristikrates Dietmar Rohmfeld an den geplanten Jubiläumsweinberg, der speziell dem Ortsjubiläum gewidmet werden soll. Nach verschiedenen Gesprächen, so Rohmfeld, schlägt der Touristikrat hierfür zwei Grundstücke mit einer Fläche von zirka 2000 Quadratmeter am östlichen Rande des geplanten Baugebietes „Am Kreuzberg“ vor. Seinen Ausführungen zufolge sind beide Grundstücke bepflanzt, befinden sich aber noch nicht im Besitz der Gemeinde. Durch den ganzjährig begehbaren Jubiläums- Weinberg führt ein Weg. Hier soll namhaften Ortsbewohnern sowie Gästen die Möglichkeit geboten werden, sich auf einer eingelassenen Namens- Stahlplatte zu verewigen.

Laut Rohmfeld besteht bei Realisierung des Projektes auch die Möglichkeit, einen eigenen Gemeindeschoppen zu kreieren. Was insbesondere bei Bürgermeister Guido Braun auf Ablehnung stieß. Der Touristikratsprecher nannte Gründe, die für die Lage des ausgesuchten Jubiläums- Weinberges sprechen. Unter anderem nannte er die Ortsnähe des Grundstückes.

Als gedanklich gut befand Ralf Bäuerlein das Projekt, vermisste aber ein Gesamtkonzept und den Kostennachweis. Ratskollege Bernd Sauer sprach von derzeit „zu großen und vielen Baustellen“ im Gemeindebereich und erinnerte ebenso wie Bäuerlein an die vielen Flächen, die von der Gemeinde gepflegt und unterhalten werden müssen. Letztendlich kam man zu dem Ergebnis, über die Zustimmung zum geplanten Standort des Jubiläumsweinberges und der Aufnahme der Grundstücksverhandlungen noch einmal in der nächsten Sitzung zu beraten.

Abschließend verwies Dietmar Rohmfeld auf einen nicht erlaubten, am Ortseingang von Volkach kommend stehenden Werbeträger. Dessen Besitzer wurde von Bürgermeister Guido Braun bereits aufgefordert, die Werbetafel umgehend zu entfernen. Bislang noch ohne Erfolg.