Bei den Vorstandswahlen im Ortsverschönerungsverein Fröhstockheim ergaben sich am Freitagabend im Vereinsheim in der Alten Schule keine Veränderungen. Wie bisher führt Simone Schöderlein den Verein. Ihr zur Seite steht Gaby Vasicek. Die Schreibarbeiten erledigt Heike Errico-Sterneborg, die Kasse verwaltet Cordelia Kott. Die Führungsmannschaft wird von Margit Hauser, Nadja Ruhnau-Warm und Claudia Rathß unterstützt.

Der Jahresverlauf war geprägt von Veranstaltungen zwischen Flurreinigung über das Schmücken des Osterbrunnens bis zum Aufstellen des Weihnachtsbaumes. Der Kassenbericht ergab ein kleines Plus.

Jahresbeitrag erhöht

Die Vorsitzende Sabine Schöderlein wollte den rund 30 Mitgliedern eine Beitragserhöhung schmackhaft machen, die sie mit einer deutlichen Anhebung des Beitrags an den Landesverband begründete. Zudem sei der Beitrag seit Jahren unverändert geblieben. Ihrem Vorschlag zufolge sollte der Jahresbeitrag von derzeit sechs Euro auf acht Euro angehoben werden. Die Mitgliederrunde regte jedoch eine Anpassung auf zehn Euro an, die einstimmig verabschiedet wurde.

Das Jahresprogramm sieht die jährliche Flurreinigungsaktion am 4. März vor. Der Osterbrunnen soll am 7. April aufgebaut werden. Selbst der Termin für das Aufstellen des Weihnachtsbaumes steht schon fest, es ist der 2. Dezember. Schöderlein verband die Terminbekanntgabe mit dem Auftrag, sich im Dorf nach einem geeigneten Weihnachtsbaum umzusehen. Diese Suche war rasch beendet, denn spontan wurde die Spende eines Baumes zugesagt.

Lob von der Gemeinde

Noch offen ist der Termin des Spielplatzfestes gemeinsam mit der Soldatenkameradschaft im Sommer.

Zweiter Bürgermeister Horst Kohlberger lobte den „unermüdlichen Einsatz des Ortsverschönerungsvereins“ und sagte weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu.

Schließlich las die Vorsitzende aus dem ersten Protokollbuch der Ortsverschönerer vor. Demnach gründete Bürger um Hans Sand den Verein am 1. März 1972 und legten den Mitgliedsbeitrag mit fünf Mark fest. Zunächst wurde die Pflege öffentlicher Flächen übernommen und 1976 der Maitanz für einige Jahre wiederbelebt. Für Schmunzeln sorgte in der Runde ein Antrag von damals, wonach „fußlahme Hundebesitzer die öffentlichen Grünflächen verschonen“ mögen – ein Thema, an dem sich bis heute wenig geändert hat.