Nach langer Zeit tagte der Biebelrieder Gemeinderat wieder im Sitzungssaal des Rathauses in Biebelried. Dabei zeigte sich das Gremium bereit für Investitionen.

Bereits bei der Planung für das Baugebiet Mainstockheimer Weg III in Biebelried, dessen Erschließungsstraßen nun in der ersten Juli-Woche ihre Schwarzdecke erhalten sollen, war ein Lärmschutzwall entlang der Bundesstraße 8 vorgesehen, jetzt stellte die Gemeinde einen entsprechenden Antrag auf Baugenehmigung. Der Wall soll den bereits bestehenden verlängern.

Bezogen auf das Straßenniveau wird die Dammkrone eine Höhe von maximal 2,6 Meter erreichen. Die Kosten gab Bürgermeister Roland Hoh mit etwa 80.000 Euro an. Es soll vorhandenes Material eingebaut werden. Müsste man dieses "entsorgen", würden Kosten in Höhe von 100.000 Euro anfallen. In der Summe enthalten ist bereits der Ab- und Wiederaufbau des Schutzzaunes für Hamster und Amphibien.

Glaswand für das Leichenhaus

Zustimmung gab es auch für eine Glaswand beim Leichenhaus auf dem Friedhof in Kaltensondheim. Ein Bestatter hatte diese angeregt. Denn bei schlechtem Wetter und vor allem bei Wind seien häufig Gegenstände und Blumenschmuck umgeweht worden. Nach kurzer Diskussion über eine Schiebewand verständigte sich das Gremium auf eine feststehende Glaswand für rund 2800 Euro.

Rasch war auch klar, welcher Aufsitzmäher angeschafft wird. Das Gerät war zuvor ausgiebig getestet worden. Rund 40.000 Euro werden investiert. Rund 7500 Euro wird eine Kanalinspektionskamera sowie eine Leitungsortung kosten. Der Rat stimmte auch dieser Anschaffung zu.

In der Eichen- und Buchenstraße werden drei reparaturbedürftige Straßenlampen ausgetauscht. Den Auftrag über rund 7500 Euro hat Bürgermeister Roland Hoh bereits erteilt. Hoh informierte, dass bei der Grabmalprüfung in den Friedhöfen in Biebelried, Kaltensondheim und Westheim bis auf ein Grabmal auf dem Westheimer Friedhof keine Mängel festgestellt worden sind.