„In der heutigen Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, einem Verein Jahrzehnte lang die Treue zu halten, sich dort einzubringen und mitzuwirken“, sagte Brigitte Beck am Samstagabend im Begegnungshaus Arche. Die Vorsitzende der Kolpingfamilie Stadtschwarzach würdigte am Kolping-Gedenktag (150. Todestag von Adolf Kolping) die Verdienste und das Engagement zahlreicher Mitstreiter.

Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Kreuz traf man sich in der Krabbelstube der Arche, die mit ihrem weihnachtlichen Schmuck eine gemütliche Atmosphäre ausstrahlte.

„Viele von haben sich oft im Verborgenen und nicht an vorderster Front eingebracht“, wandte sich die Vorsitzende an die zu Ehrenden. Die Arbeit im Hintergrund sei aber sehr wichtig. Nur durch die langjährige zuverlässige Mithilfe könne ein christlicher Verein wie die Kolpingfamilie bestehen, so Beck.

Für 65 Jahre Zugehörigkeit ehrte sie Artur Kieser. Seit 50 Jahren ist Gerhard Schneider bei der Kolpingfamilie. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft bringen es Robert Mahler, Horst Filbig, Karl-Heinz Wandelt, Clemens Köberlein, Josef Wandelt, Edgar Döring, Josef Mahler, Wolfgang Göbel, Oskar Köberlein und Richard Dülch. Silbernes Jubiläum (25 Jahre) feierten Regine Fröhling und Manfred Kreis.

In besinnlicher Runde

In einer Zeit, in der große Anforderungen an jeden einzelnen gestellt werden, sei es wichtig, einen Rückhalt zu haben. „Diesen Rückhalt leben und finden wir in unserer Kolpingfamilie“, dankte die Vorsitzenden ihren Wegbegleitern. Das Essen und das enge Beisammensitzen trugen zu einer lebhaften Stimmung bei. Helmut Dülch stimmte zwischendurch immer wieder auf der Orgel Lieder an. Die 65 Anwesenden sangen kräftig mit.

Roland Höfer bereicherte die Feier in Mundart und mit aus dem Leben gegriffenen Weihnachtsgeschichten, die zum Nachdenken anregten, aber auch Heiterkeit auslösten.