Im Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen beim Kitzinger Automobilzulieferer Fehrer haben Betriebsrat und IG Metall einen Teilerfolg gemeldet.

In einer Abteilungsversammlung habe die Geschäftsleitung des Bereiches FTS (Fehrer Technologie Service) mitgeteilt, dass dieser Bereich komplett aus den Restrukturierungsmaßnahmen herausgenommen werden. Der Formen- und Anlagenbau bleibe erhalten. Es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben. In einer Pressemitteilung bezeichnet der Betriebsratsvorsitzende Holger Lenz die Mitteilung „als einen ersten Erfolg, die Arbeitsplätze in Kitzingen zu erhalten“.

Dies sei allerdings nur ein Teilerfolg, so die Mitteilung weiter. In der Geschäftsleitung bestünden weiter Vorstellungen, die eine Schließung des Werkes Leipzig und einen massiven Stellenabbau in Kitzingen beinhalten. „Auch wenn wir jetzt einen Personalabbau von rund 80 Arbeitnehmern verhindert haben, stehen nach wie vor über 300 Kollegen im Feuer“, wird Holger Lenz zitiert.

In mehreren Belegschaftsversammlungen werde die Geschäftsleitung in den nächsten Wochen weitere Umstrukturierungen und Einsparungen vorstellen, heißt es am Ende.