Das Thema Hunde im Gemeindegebiet beschäftigte den Geiselwinder Gemeinderat in seiner Sitzung. Auslöser war die schon länger angedachte Erhöhung der Hundesteuer. Dazu holte Bürgermeister Ernst Nickel etwas aus. Die Vierbeiner gehören zu den „Dauerbrennern“ im Geiselwinder Rathaus. „Es vergeht fast kein Tag, an dem wir nicht irgend etwas mit Hunden zu tun haben“, berichtete Bürgermeister Nickel.

Im Rathaus seien aktuell 261 Hunde gemeldet. Davon sind 34 Zweithunde, 21 sogar Dritthunde. Besonders hundefreundlich scheint der Ortsteil Wasserberndorf zu sein. Anhand der vorgelegten Statistik sind bei 251 Einwohnern 25 Ersthunde gemeldet, sowie acht Zweit- und sogar 16 Dritthunde.

Im Rat wurde die Anzahl der gemeldeten Hunde als zu niedrig angesehen. Dieser Stand sei der Verwaltung gemeldet worden, so der Bürgermeister. Zudem sei es kritisch, da pro Familie mehrere Halter genannt werden können.

Bei der Steuer wird die Gemeinde nun erhöhen. Bislang kostete der erste Hund pro Jahr 50 Euro, der zweite und jeder weitere 100 Euro. In Ortsteilen unter 300 Einwohnern wurde nur die Hälfte berechnet. Für Kampfhunde waren bislang 500 Euro fällig.

Festgelegt wurde, dass die Gebühr für den ersten und zweiten Hund zwar gleich bleibt. Jedoch fällt die Vergünstigung in den Ortsteilen weg, nur noch in Einöden wird eine Ermäßigung gewährt. Beim dritten, und jeden weiteren Hund sind außerdem künftig 200 Euro pro Jahr zu bezahlen. Bei Kampfhunden legten die Räte fest, dass dafür künftig 700 Euro pro Tier verlangt werden.