Bei den Vorschlägen, was im Casteller Investitionsprogramm in den Haushalt für 2021 einfließen solle, standen unter anderem die Homepage und der Ortsprospekt auf der Wunschliste der Gemeinderäte. Beide bedürfen einer Überarbeitung und Aktualisierung, darüber waren sich die Gemeinderäte in der Sitzung einig.

Eine Arbeitsgruppe hat sich bereits den Prospekt vorgenommen. Zuletzt wurden die neu gemachten Fotos mit aufgenommen, teilte Gemeinderätin Brigitte Horak mit. Im Etat sind 5400 Euro angesetzt. Sobald der Entwurf fertig sei, wolle man ihm dem Gremium vorlegen. Bis April oder Mai sollen die Blätter dann fertig sein und für Gäste ausliegen. Bürgermeister Christian Hähnlein möchte, dass auch die Casteller Betriebe und Lokale aufgenommen werden, „damit die Leute wissen, was es bei uns alles gibt.“

Beim Internet-Auftritt der Gemeinde merkte Ratsmitglied Manuel Kaul an, dass dieser komplett neu gestaltet werden müsse. Auf der bisherigen Seiten lasse sich kaum etwas einfügen und verbessern, außerdem müsse das Ganze auf die Nutzung durch Smartphones ausgerichtet werden. Er riet, einen Ansatz von 15 000 Euro im Haushalt aufzunehmen.

Gewerbeflächen in Greuth

Bei den Bau- und Gewerbegebieten hat die Gemeinde 420 000 Euro für den Kauf von Grundstücken in Greuth angesetzt. Dort sollen künftige Gewerbeflächen entstehen. Für die Erschließung von Bauland ist 2021 noch nichts vorgesehen. Es gelte zunächst, den Flächennutzungsplan abzuschließen, meinte Bürgermeister Hähnlein. Gemeinderätin Horak hielt die beim Punkt Einnahmen für 2022 angesetzten 1,085 Millionen Euro aus dem Verkauf von Baugrund für sportlich.

Beim Thema Kläranlage hatte Bürgermeister Hähnlein nicht viel Neues zu berichten. Das Wasserwirtschaftsamt prüfe derzeit noch, ob bei der Variante des Anschlusses nach Wiesentheid der dortige Sambach genügend Wasser führe. Bis wann ein Ergebnis vom Amt vorliege, wisse er nicht, so der Bürgermeister.