Hermann Queck wurde am Freitagabend einstimmig als Kandidat der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Buchbrunn für das Amt des Bürgermeisters bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 nominiert. Bestätigt wurde auch die Gemeinschaftsliste von 21 Kandidaten für den Gemeinderat. Diese Liste wurde gegen ein Stimme angenommen. Wahlleiter war Hannes Christmann.

Queck (55) ist gebürtiger Repperndorfer, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der gelernte Betriebsschlosser arbeitet als Berufskraftfahrer bei der Firma Reka in Kitzingen und ist dort Betriebsratsvorsitzender. Queck lebt seit 1987 in Buchbrunn. Dem Gemeinderat gehört er seit fast 18 Jahren an. Er möchte die Nachfolge von Hans Friederich antreten, der 13 Jahre die Geschicke der Gemeinde lenkte und nicht mehr kandidiert. Ebenfalls nicht mehr antreten wollen laut Queck die bisherigen Ratsmitglieder Karl Schleyer und Martina Penka.

Queck sagte in seiner kurzen Vorstellung, er habe die ersten fünf Jahre zunächst unter Bürgermeister Hans Gernert und danach unter Friederich erlebt. „Es waren Jahre, die er nicht missen möchte.“ Seine Devise für die Zukunft: „Keine großen Pläne, sondern tun, was getan werden muss, um Buchbrunn voranzubringen.“

Vor sechs Jahren gab es in Buchbrunn erstmals eine Gemeinschaftsliste. Auf der Liste für 2014 wurden die Plätze nach der erreichten Stimmenzahl der bereits im Rat vertretenen Kandidaten vergeben und jeder vierte Platz mit einer Frau besetzt. Auf der Liste sind Dieter Koch, Steven Haass, Lorenz Weidenbach und Susanne Kieser. Es folgen Harald Geißendörfer, Elisabeth Fischer, Klaus May, Harald Kümmel, Birgit Pusch, Dietmar Riedel, Stefan Schmidt, Christian Oppel, Katharina Esch, Jürgen Taub, Uwe Grassl, David Haass, Simon Pohley, Alfred Schnabel, Georg Hopfengart, Michael Friederich und Thomas Rückel.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich in Buchbrunn ein weiterer Kandidat als Bürgermeister bewerben sollte, beschloss die Versammlung, Queck auf Listenplatz eins zu setzen. Alle weiteren Bewerber um die zwölf Ratssitze würden dann jeweils einen Platz nach hinten rutschen.