Ehe die Buchbrunner Gemeinderäte sich im Rathaus trafen, stand eine Besichtigung im Kindergarten am Gänsewasen an. Bürgermeister Hermann Queck hatte Planer Andreas Schmidt vom Architekturbüro Blum & Dietz mitgebracht, der Möglichkeiten einer Fußbodenheizung für den Raum der Kleinsten vorstellte.

Kosten: rund 12 000 Euro

Gemeinderat Dieter Koch führte aus, dass die Bodentemperatur deutlich niedriger als die Raumtemperatur sei und dass der Boden daher temperiert werden müsse. Gedacht ist wegen des geringeren Aufwandes an eine elektrisch betriebene Bodenheizung, die nach Abtragen des Bodenbelages auf den Estrich aufgebracht wird. Mit neuer Estrichschicht und Bodenbelag würde der Boden etwas höher liegen. Koch rechnet mit Kosten von rund 12 000 Euro.

Aus eigener Erfahrung ergänzte Steven Haaß, dass der Stromverbrauch nicht sehr hoch sei. Ein Beschluss wurde nicht gefasst, da das Vorhaben, so Queck, frühestens 2018 umgesetzt werde.

Ein weiteres Ziel der Ortseinsicht war der Mehrzweckraum, der zukünftig – nach dem Umbau – über einen eigenen Flur erreichbar werden muss, um die nebenan befindliche Gruppe nicht zu stören. Dieser Durchgang müsse daher vom Mehrzweckraum abgetrennt werden, der dadurch um 1,6 Meter kleiner werde.

Keine zweite Türe

Eine zweite Türe wie vorgesehen wollten Harald Geißendörfer und Harald Kümmel noch akzeptieren, die Trennwand jedoch nicht. Geißendörfer drängte Schmidt und Queck, bei der Regierung auf den Verzicht der Trennwand hinzuwirken. Dazu soll eine neuerliche Ortseinsicht erfolgen, dann mit einem Regierungsvertreter.

Da die Ausschreibung wegen der Befristung von Zuschüssen noch 2016 erfolgen muss, wird die Trennwand wie geplant ausgeschrieben, bei einem Ja der Regierung dann aber nicht gebaut.

Zur nächsten Sitzung wird eine Vorlage zur Erneuerung der mehr als 20 Jahre alten Heizung erarbeitet, auch wegen des möglichen Einbaus einer Photovoltaikanlage.

Punkt für Punkt aus dem Rat

Am Ratstisch wurde weiter folgende Punkte behandelt und entschieden:

• Der Männergesangverein Eintracht Buchbrunn 1962 beantragte einen einmaligen Zuschuss von 500 Euro für Mietzahlungen und den Fortbestand des Vereins. Als Grund für den Antrag wurden sinkende Mitgliederzahlen und der hohe Altersdurchschnitt angeführt. Die Räte stimmten zu.

• Der Gemeinderat beschloss wegen des Silvesterfeuerwerks über das Mitteilungsblatt an die Bürger zu appellieren, beim Abbrennen Vernunft gegenüber der Nachbarschaft zu zeigen.

• Die nächste Sitzung kündigte Bürgermeister Queck für den 15. Dezember an und gab gleichzeitig die Sitzungstermine für 2017 bekannt. Beginn ist immer um 20 Uhr.

• Am 7. September 2017 veranstaltet der Energieversorger N-ERGIE auf dem Brunnenplatz eine Kinonacht. Der Eintritt wird für einen sozialen Zweck zur Verfügung gestellt, die Bewirtung übernehmen Buchbrunner Vereine.