Die Hauptstraße in Biebelried wurde im Ausbaubereich der Kreuzung Kellerbergstraße bereits ausgebaut. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag im Rathaus Biebelried stellte Bürgermeister Roland Hoh die Möglichkeit vor, die Hauptstraße bis zum Einmündungsbereich Alte B 8 zu erneuern.

Er begründete die Anregung damit, dass bereits 24 Prozent der Strecke ausgebaut und weitere Veränderungen wie im Bereich der Kirche erforderlich seien. Während der Dorferneuerung sollte nun ein Vollausbau erfolgen. Bliebe es beim bereits abgeschlossen Ausbau, wäre diese Maßnahme nicht beitragsfähig.

Nur mit Fördermitteln möglich

Renate Zirndt schlug in diesem Zusammenhang vor, zunächst den Rückbau der B 8 zu erörtern. Beide Maßnahmen gleichzeitig anzugehen, hielt sie für nicht machbar. Die Ratsrunde einigte sich schließlich auf eine vollständige Erneuerung der Hauptstraße mit Fahrbahn und Gehweg zwischen Kellerbergstraße und alter B 8. Der bereits erfolgte Ausbau im Kreuzungsbereich soll den ersten Teil des Vorhabens darstellen. Bürgermeister Hoh unterstrich, dass eine Erneuerung nur mit Fördermitteln des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) erfolgen kann. Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der Förderfähigkeit, zunächst werden Angebote für eine detaillierte Bauplanung eingeholt.