Am kommenden Donnerstag, 24. September, wird die geplante Erweiterung des Baugebiets Wilhelmsbühl durch einen privaten Investor im Kitzinger Stadtrat behandelt. Da in das neue Baugebiet auch einige bislang öffentliche Flächen fallen sollen, hat der Bauausschuss des Rats sie in der jüngsten Sitzung eingezogen – die Voraussetzung dafür, sie an den Bauherrn verkaufen zu können. Dazu gehört allerdings auch ein bislang öffentlicher Parkplatz. Auf Nachfrage von Jens Pauluhn (ÖDP), Stadtrat, der selbst im Wilhelmsbühl wohnt, ob das die Parkplatzprobleme dort weiter verschärfen könnte, antwortete Oberbürgermeister Stefan Güntner: "möglicherweise ja". Deshalb stimmte Pauluhn gegen den geplanten Flächenverkauf, blieb damit aber der einzige im Ausschuss. 

Die Firma Guttroff will im Gewerbegebiet Goldberg in Kitzingen umbauen und Betriebsabläufe verbessern. Dafür wird ein öffentlicher Fuß- und Radweg, der das Gelände zwischen Panzer- und Diesel-Straße teilt, ans Grundstücksende verlegt. Danach kann das Unternehmen eine alte Halle abbrechen und eine neue bauen, die dann besser anfahrbar sein wird. Die Kosten der Weg-Verlegung zahlt die Firma. Der Kitzinger Bauausschuss stimmte dem ohne Ausnahme zu.