In der Jahresschlusssitzung des Großlangheimer Marktgemeinderates am Mittwochabend im Kulturhaus wurde nicht nur Bilanz für 2020 gezogen, sondern auch die wichtigsten Eckdaten zur Statistik des Ortes bekannt gegeben. So sind in der Gemeinde derzeit 1669 Personen gemeldet, davon 1570 mit Hauptwohnsitz. 851 sind männlic, 818 weiblich und 92 ausländischer Nationalität, 696 ledig. 1064 sind katholisch, 285 evangelisch und 320 einer anderen oder keiner Konfession zugehörig. Es gab elf Sterbefälle, 19 Kinder wurden geboren, davon elf Buben und acht Mädchen, elf Eheschließungen wurden beurkundet. 93 Personen sind verwitwet und 89 geschieden.

Die örtliche Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2019 ergab einen Gesamthaushalt von 5 806 701 Euro. Die Entlastung für die Verwaltung erfolgte einstimmig. Ebenfalls geschlossen stimmte das Ratskollegium für die zweite Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans "conneKT Technologiepark Kitzingen" und für die zweite Änderung des Bebauungsplans "Großlangheimer Straße Nord"  der Stadt Kitzingen im vereinfachten Verfahren. Zudem erfolgt die Anpassung des bestehenden Flächennutzungsplans mit der 44. Änderung. Die Bebauungsplanänderung schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die Fertigstellung der Nordtangente und damit die sichere Erschließung des Gewerbegebiets conneKT, teilte Stefan Adam vom Bauamt der Großlangheimer VG dazu mit.

Angesprochen wurden außerdem schadhafte Stellen auf Weinbergstraßen, besonders im Bereich "Brotacker" und der teilweise marode Zaun an der Südseite des Waldstücks "Schindgrube". Außerdem ein Wohnmobil im "Viehtrieb", das unmittelbar neben einer Kreuzung geparkt wird und damit die Einsicht in den Kreuzungsbereich behindert. Für den Aussiedlerhof in Richtung Rödelsee wurde die Beschilderung "Rödelseer Straße 20" vorgeschlagen, zudem die Restaurierung einiger Straßenschilder. Bürgermeister Peter Sterk gab bekannt, dass die Gemeinde am Bayern-WLan teilnimmt, die Installation erfolgt am Rathaus.