Um alle Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsreduzierung auf den Großlangheimer Ortsstraßen auszuschöpfen, stimmte der Großlangheimer Marktgemeinderat in der Sitzung am Dienstagabend im Kulturhaus geschlossen dafür, in die kommunale Verkehrsüberwachung der VG Wiesentheid einzusteigen.

Bürgermeister Peter Sterk erinnerte daran, dass man schon über den Einstieg zur Überwachung des fließenden Verkehrs beraten und sich auch dafür ausgesprochen habe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VG Großlangheim seien deshalb auch schon gebeten worden, sich bei der Wiesentheider VG zu informieren und dann die notwendigen Schritte einzuleiten, "da mehrere Anträge bei der VG und bei der Polizei eingereicht werden müssen und auch eine Zweckvereinbarung zwischen den VG von Großlangheim und Wiesentheid geschlossen werden muss".

Angebote für Messgeräte sollen eingeholt werden

In der VG Großlangheim müssten zudem weitere Beratungen abgehalten und Beschlüsse gefasst werden, die auch das Aufstellen der Geräte zum Messen der Geschwindigkeit betreffen "oder wie oft geblitzt werden soll". Als nächsten Schritt kündigte der Bürgermeister an, Angebote für die Messgeräte einzuholen. Danach könne auch entschieden werden, wie viele Geräte angeschafft werden sollen.

Der Bürgermeister appellierte außerdem an die Bürgerinnen und Bürger, bis Ende Februar Bäume und Sträucher zurückzuschneiden, die Schilder verdecken oder Gehwege und Nachbargrundstücke beeinträchtigen. Auch an der geplanten Kanaltrasse des Abwasserkanals zur Kitzinger Kläranlage wird es einen Rückschnitt geben, kündigte er an. Ein Schreiben in Sachen "Kanalbau" wird auch an Landwirte gehen, die entlang der Trasse Felder bewirtschaften.

Für Luftfilter in Kindergarten und –krippe wurden knapp über 6000 Euro ausgegeben, teilte Sterk mit. Karsten Droll appellierte an Autofahrer, Hydranten nicht zuzuparken. Einstimmig befürwortet wurde der Bauantrag zum Neubau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle zur Unterbringung von Pferden und Vorräten.