Trockene Straßen, strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen: Da holt der Oldtimer-Freak gerne sein Fahrzeug aus der Garage, unternimmt eine Ausfahrt und trifft sich, wenn möglich, mit Gleichgesinnten. So auch am Sonntag auf und rund ums Gelände der Firma Iglhaut in Marktbreit. Zum 14. Male hatte der Automobilclub Kitzingen (AMC) zu diesem Treffen gerufen und viele waren gekommen.

Kirchweih in Marktbreit – das heißt seit vielen Jahren auch Oldtimertreffen in der Stadt, das letzte im Jahr im Landkreis. Geladen hatten die Oldtimerfreunde „Südliches Maindreieck“ und die beiden Organisatoren Walter Härtlein und Walter Loschky strahlen vor Begeisterung. Denn eigentlich sollten die auf 125 begrenzte Zahl der Teilnehmer ab 11 Uhr am Sonntagvormittag eintreffen. Doch um diese Zeit standen schon gut 125 Fahrzeuge auf dem Gelände, drängten sich viele Besucher rund um die alten Automobile und Motorräder. Und immer noch war kein Ende der Ankünfte zu sehen.

Geboten war nahezu die ganze Palette alter Fahrzeuge. Ältester „Teilnehmer“ war eine Tin Lizzy, Fords Model T, das älteste je in Serie gebaute Automobil aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts. Höhepunkt für Walter Härtlein waren die Fahrzeuge der Stadt Kitzingen: Der Käfer der Stadtpolizei und ein historisches Feuerwehrfahrzeug. Dazu noch alles, was das Herz der Anhänger ganz alter, alter und junger Oldtimer hochschlagen lässt. Auch Autos, die zeigen, dass die Zeiten mal ganz anders waren, denn wer würde sich heute noch in einen Neuwagen der Größe einer Isetta, eines Messerschmidt Kabinenrollers oder eines Goggomobils zwängen.

Eine offizielle Oldtimerausfahrt gibt es in Marktbreit wegen der Sicherheitsauflagen nicht mehr, doch wer wollte konnte sich am Nachmittag zum Abschluss in Wiesenbronn treffen.