Erst hatte der Notfallsanitäter Bernd Pfaff mit einem Team des Roten Kreuzes Kitzingen Hilfe im Flutgebiet von Rheinland-Pfalz geleistet. Jetzt hat er selbst um Hilfe gerufen: Nach der Rückkehr stellte er fest, dass der Geräte-Lkw doch verschmutzter war als gedacht. Staub und Lehmspritzer hatten sich "bis in die letzten Ritzen verkrochen", so der Volkacher Sanitäter. Das Gleiche galt für den Anhänger.

Ein kurzes Unterstützungsersuchen in der Volkacher BRK-App ließ die bekannte Rot-Kreuz-Kameradschaft erkennen. Fast 15 Freiwillige kamen vergangene Woche auf den Hof der Wache. Ausgerüstet mit Besen, Lappen, Eimern und diversen Staubsaugern machten sich viele fleißige Hände daran, den Lkw erst komplett auszuräumen und dann gründlich von oben bis unten auszusaugen und zu wischen. Einige Helferinnen brachten zur Stärkung Kaffee und Kuchen mit. So war es dann doch mehr ein lustiger Gesellschaftsnachmittag als ein harter Arbeitseinsatz.

Bernd Pfaff war am Ende sehr zufrieden: "Alles ist tip-top sauber", so der Gruppenführer, der in punkto Hygiene und Sauberkeit recht penibel ist. Ein Anlass mehr für den Volkacher BRK-Bereitschaftsleiter Harald Erhard, den Abend mit einer umfangreichen Brotzeit für alle abzuschließen.

Ob mit einem weiteren Einsatz des Gerätewagens zu rechnen ist, sei derzeit noch nicht abzusehen.