Schwester Ambrosia aus Volkach – mit bürgerlichen Namen Elisabeth Schmid – langjährige Handarbeitslehrerin im Kloster St. Maria, feierte am Dienstag, 30. Mai, den 85. Geburtstag.

Sie kam in Linden, einem Ortsteil von Eggisried in der Nähe von Ottobeuren (heutiger Landkreis Unterallgäu) zur Welt. Zusammen mit ihren vier Geschwistern verbrachte die Jubilarin eine „wunderschöne Kindheit“, wie sie betont. Bereits mit sechs Jahren zog Elisabeth Schmid mit ihrer Familie nach Bobingen im Landkreis Augsburg. Hier arbeitete sie später auch fünf Jahre in einem Haushalt.

Mit 19 Jahren verließ die Jubilarin ihre Heimat in Richtung Kloster Dillinger Franziskanerinnen, wo sie eine Ausbildung zur Handarbeitslehrerin absolvierte. 1954 wurde sie in Dillingen feierlich eingekleidet.

In den Folgejahren wirkte Schwester Ambrosia in der Gegend von München und in Hallstadt bei Bamberg, ehe sie vor 40 Jahren nach Volkach ins Kloster St. Maria wechselte. Hier war sie bis zu ihrem 65. Lebensjahr Handarbeitslehrerin.

Anschließend betätigte sich Schwester Ambrosia mit der Fertigung von Bekleidung für ihre Mitschwestern in Volkach und anderen Filialen. 20 Jahre lang leitete die Jubilarin in Volkach Kurse des Volksbildungswerkes. Bei den Zusammenkünften wurde insbesondere Porzellan-Puppen gefertigt. Zudem gehörte sie 25 Jahre lang der Schola der katholischen Pfarrei in Volkach an.

Glückwünsche konnte die Jubilarin an ihrem Ehrentag nicht nur von ihren Mitschwestern und von ihrer Schwester Martha Stöcklein aus Nördlingen entgegen nehmen. So gratulierten Pfarrer Johannes Hofmann im Namen der Pfarrei Volkach und stellvertretende Bürgermeisterin Gerlinde Martin (links) für die Stadt Volkach.