85. Geburtstag feierte am Sonntag Martin Heß, er ist zu Hause in der Pfarrgasse. Als gebürtiger Kleinlangheimer im elterlichen landwirtschaftlichen Anwesen aufgewachsen, absolvierte  er nach der Schule eine landwirtschaftliche Lehre in Oberlaimbach und besuchte die Landwirtschaftsschule in Scheinfeld. Danach gab es Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof und beim Transport der Milch per Pferd und Wagen von Haidt und Stephansberg zur Kleinlangheimer Sammelstelle. Als die Autobahn gebaut wurde, verlor der Betrieb soviel Feld, dass er fünf Jahre lang als Berufsfeuerwehrmann im Kitzinger Flugplatz und 33 Jahre im Kitzinger Gusswerk arbeiten musste. In diesem Betrieb war er auch bei der Betriebsfeuerwehr und als Betriebssanitäter tätig.

Seine Frau Erika (geb. Siart) lernte Martin Heß beim Tanzen kennen. 1965 heirateten die beiden, erwarben dann ein Anwesen in der Pfarrgasse. Der Ehe entstammen drei Kinder und zum Geburtstag gratulierten auch vier Enkelkinder.  Beim VfL Kleinlangheim genießt der Jubilar einen legendären Ruf als ehemaliger Torwart mit dem Spitznamen "Jaschin", benannt nach jenem berühmten russischen Torhüter. Damals stieg der Verein in die B- und A-Klasse (heute Kreisliga) auf. Etliche Jahre war er beim Gesangverein aktiv und Mitglied ist er beim Obst- und Gartenbauverein. Obwohl er gesundheitlich angeschlagen und auf den Rollstuhl angewiesen ist, hat der Jubilar den Lebensmut nicht verloren und interessiert sich nach wie vor für alles, was in Dorf und Land vor sich geht. Er informiert sich über die Nachrichten im Radio und hört gerne die Blasmusik auf dem Heimatsender.

Für die Gemeinde Kleinlangheim gratulierte Bürgermeisterin Gerlinde Stier.