Gerhart Rüge feierte in Gnötzheim sein 80. Wiegenfest. Der Jubilar wurde am 23. Februar 1936 als zweites von fünf Kindern der Hausfrau Klara und des Diplomkaufmanns Willi Rüger in Nürnberg geboren. Zwei Schwestern sind bereits gestorben. Zunächst besuchte Gerhart Rüger (links) die Volksschule Nürnberg-Land, bevor er ab 1948 bis zum Abitur ein Gymnasium im Rheinland besuchte. Das Pädagogikstudium für Volksschulen führte ihn wieder nach Nürnberg, bis er seine erste Lehrerstelle 1959 in Altenfurt antrat. Bereits ein Jahr später wurde er an die Schule in Gollhofen versetzt, wo er bis 1972 blieb. 1973 wechselte er schließlich nach Uffenheim in die neue Zentralschule, wo er bis zu seiner Pensionierung 2000 unterrichtete.

1965 hatte der Jubilar seine aus Gnötzheim stammende Ehefrau Marianne kennengelernt und geheiratet. Dort errichteten die beiden auch ihr Wohnhaus, wo die beiden Söhne aufwuchsen. Bereits 1950 lernte Rüger das Trompete spielen, die Begeisterung hält bis heute an. In Gollhofen leitete er 25 Jahre lang den Posaunenchor, zwei Wahlperioden lang war Gerhart Rüger im Kirchenvorstand, wo er auch die Außenrenovierung der Kirche begleitete. Der Jubilar liebt Blasmusik, forscht in der Heimatgeschichte und kümmert sich um den Erhalt und die Pflege des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens mit Bäumen, Äckern und Gehölzen.

Zum runden Geburtstag gratulierte am Nachmittag Bürgermeister Rainer Ott. Text/Foto: Gerhard bauer