Elisabeth und Willi Herlt aus Volkach feierten 65. Ehejubiläum. Zur eisernen Hochzeit gratulierten die drei Töchter mit ihren Familien, darunter vier Enkelkinder und zwei Urenkel. Bürgermeister Peter Kornell überbrachte einen Geschenkkorb sowie die Glückwünsche von Ministerpräsident Horst Seehofer und Landrätin Tamara Bischof. Geheiratet haben der gebürtige Düsseldorfer Willi Herlt, der bereits das stolze Alter von 102 Jahren erreicht hat, und seine zehn Jahre jüngere Ehefrau am 14. November 1950 in der Kapelle der Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Schon im frühen Alter von vier Jahren war Willi Herlt mit seinen Eltern und seinen beiden älteren Geschwistern an die Volkacher Mainschleife gezogen. Nach dem Schulabschluss trat er in die Fußstapfen seines Vaters und erlernte den Beruf des Schmieds. Als Schmiedemeister war er bis zum Eintritt in den Ruhestand in der eigenen Schmiede in der Alten Obervolkacher Straße aktiv. Im Zweiten Weltkrieg wurde er von 1938 bis 1948 als Soldat in Polen und Russland eingesetzt. In Sibirien geriet er in Gefangenschaft. Herlt spielte früher leidenschaftlich gerne Fußball. Beim VfL Volkach stand er im Tor. Viele Jahre machte er sich als Abteilungsleiter Fußball beim VfL verdient.

Fußballspiele im Fernsehen sind deshalb auch heute noch ein Muss. Seine Ehefrau Elisabeth wurde zusammen mit sechs Geschwistern im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb in der Eifel groß. Nach der Geburt der Kinder Doris, Monika und Kerstin kümmerte sie sich um den Haushalt und um die Familie. Auch ein Weinberg musste gepflegt werden. Bei schönem Wetter arbeitet sie noch mit viel Spaß in ihrem Garten. Außerdem strickt sie gerne. Text/Foto: Peter Pfannes