Der Schulungsraum in der Kitzinger Fehrer-Zentrale ist gefüllt. Zwölf Mädchen im Alter zwischen dreizehn bis fünfzehn Jahren sitzen an Einzeltischen – der Abstand ist Corona gerecht, ihre Maske auch. Einer kurzen Unternehmensvorstellung folgt der Besuch verschiedener Technik-Bereiche in Kleingruppen. Dort wird gewerkelt, experimentiert und erlebt – fast so wie immer beim jährlichen Fehrer-Girls' Day. Im Handgepäck bei jeder Gruppe dabei: das Corona-Hygiene-Paket.

Die Anzahl und Bedeutung von Online-Veranstaltungen in Corona-Zeiten ist gewaltig. Doch grade jetzt, wo digitales Homeschooling für Schüler zum Alltag gehört, will Fehrer ein Stück „Normalität“ schaffen. Um den diesjährigen Girls' Day in Präsenz zu ermöglichen, hat Fehrer vielfältige Schutzmaßnahmen getroffen. Ausbildungsleiter Steffen Gernert: „Eine Präsenzveranstaltung in Corona-Zeiten ist sehr arbeitsintensiv. Der Aufwand ist viel größer, als wenn wir den digitalen Weg gehen würden.“ Doch dies habe Fehrer gerne auf sich genommen. „Wir haben uns bewusst für diese Form entschieden, da wir der Meinung sind, dass ein Techniktag nur einen bleibenden Eindruck hinterlässt, wenn er erlebt werden kann“, so der Ausbildungsleiter.

Von: Elke Lenz, Marketing Coordinator Firma Fehrer, Kitzingen.