Mit einer groß angelegten Aktion will die Stadt Kitzingen ihre Mitbürger zum gemeinsamen Handeln motivieren. Unter dem Motto „Ratten …Nein Danke!" werden in diesen Tagen insgesamt 10.000 Flyer mit Anweisungen und Empfehlungen verteilt. Der Flyer ist in vier Sprachen übersetzt worden.

Folgender Text ist einer Pressemitteilung der Stadt Kitzingen entnommen: Immer wieder werden Ratten in größeren Mengen im Stadtgebiet gesichtet. Was kann die Bevölkerung tun, um  die Tiere nicht anzulocken?

Kein V0gelfutter auf dem Boden

Beispiel Komposthaufen: Essensreste oder Eierschalen haben dort nichts zu suchen. Im gesamten Garten sollte Vogelfutter auf dem Boden unbedingt vermieden werden. Das Futter sollte immer in einem verschließbaren Behälter gelagert werden.

Ein weiterer Anziehungspunkt für Ratten sind Gelbe Säcke – vor allem, wenn sie unsachgemäß befüllt worden sind. Ungespülte Joghurtbecher oder Dosen haben in den Behältern nichts verloren. Die Säcke sollten frühestens am Abend vor der Müllentsorgung vor das Haus gestellt werden.

Zur Bekämpfung verpflichtet

Ein dritter Anziehungspunkt für Ratten sind Essensreste, die im Kanal entsorgt werden. "Und wer seinen Müll offen auf der Straße liegen lässt, braucht sich über den ungebetenen Besuch erst recht nicht zu wundern“, sagt Bürgermeisterin Astrid Glos, die die Flyer-Aktion angeregt hatte. Dort ist nachzulesen, dass Grundstückseigentümer und sonstige Besitzer von Wohn- und Gewerberäumen zur Feststellung und Bekämpfung eines Rattenbefalls verpflichtet sind.

"Wer Ratten in seinem privaten Garten hat, der muss auf die Dienste eines Schädlingsbekämpfers zurückgreifen“, betont Bauhof-Leiter Georg Günther. Die Stadt Kitzingen ist für die Bekämpfung von Ratten lediglich auf städtischem Grund verantwortlich. Umso wichtiger ist es, einen solchen Befall zu vermeiden. Der neue Flyer soll einen Beitrag dazu leisten.  

Wer einen größeren Rattenbefall im Stadtgebiet sichtet, kann diesen per Mail an sicherheit@stadt-kitzingen.de melden.