Mit Rasern auf dem Schulweg befasste sich der Sulzfelder Gemeinderat ebenso wie mit der Breitbandversorgung und der Errichtung einer weiteren Traumrunde.

Zur Verbesserung der Breitbandversorgung informierte Bürgermeister Gerhard Schenkel, dass eine Machbarkeitsstudie veranlasst werden soll, um mögliche Steigerungen der Internetgeschwindigkeit zu untersuchen. Es gebe ein Bundesprogramm, aus dem die Kosten für die Machbarkeitsstudie bezuschusst werden. Die Räte beschlossen, das Förderverfahren einzuleiten, und beauftragten das Würzburger Ingenieurbüro Först mit der Erstellung der Studie. Offen ist noch, wie die Internetgeschwindigkeit für zwei Anwesen im Außenbereich verbessert werden kann.

• Der Landkreis würde gerne das Traumrunden-Wanderkonzept um eine weitere Traumrunde südlich von Kitzingen erweitern, möglichst zwischen Kitzingen und Sulzfeld. Der Bürgermeister rechnete vor, dass eine solche Traumrunde finanziell problemlos sei. Er könnte sich vorstellen, dass die Gemeinde mit unter 1500 Euro dabei sein könnte. Das Ratsgremium gab sich grundsätzlich damit einverstanden, die Traumrunde einzurichten. Daneben macht die Gemeinde auch beim Tourismusverband Fränkisches Weinland mit einem Wanderweg in der Rubrik „Wege zum Main“ mit.

• Die Sulzfelder wollen sich möglichst an dem Projekt Wasserzeichen Kitzinger Land 2017 beteiligen. Zur Aktion „Galerie am Fluss“ überlegen die Sulzfelder, eventuell ein klassisches Konzert oder eine Autorenlesung zu organisieren.

• 383 000 Euro beantragten die Sulzfelder für 2017 beim Städtebauförderungsprogramm. Im Jahr 2018 soll das Volumen auf über eine halbe Million Euro steigen und ein weiteres Jahr danach wieder auf 365 000 Euro sinken.

• Rainer Krumpholz informierte seine Ratskollegen darüber, dass sich Schülerlotsen über Raser rund um die Raiffeisenstraße und auf dem Schulweg der Kinder beklagen würden. Krumpholz plädierte für die Errichtung von Fahrbahnschwellen, um die Autos abzubremsen. Der Bürgermeister sicherte zu, sich der Problematik anzunehmen. Das Thema bereite der Gemeinde schon geraume Zeit Sorgen.

• Mit klarer Mehrheit lehnte der Gemeinderat die Möglichkeit, öffentliche Hot-Spots für freies Internet in Sulzfeld einzurichten, ab.