Der Mittelschulverbund mit Ochsenfurt wurde aufgelöst und ein neuer Mittelschulverbund mit Iphofen und Scheinfeld zum Schulverbund Main-Steigerwald gegründet. Details zur Schulsituation und das, was die Marktgemeinde Seinsheim betrifft, wurden in der Gemeinderatssitzung erläutert.

Einige Schüler dürfen weiterhin nach Ochsenfurt gehen, andere besuchen nun die Schule in Iphofen. Der Mittelschulverband Marktbreit hat deshalb nur noch 103 Schüler, weswegen pro Schüler eine Umlage von 3438 Euro anfällt. Für seine 13 Schüler muss die Gemeinde Seinsheim demnach einen Betrag von 44 694 Euro zahlen. Die Umlage für den Schulverband Willanzheim beträgt für 32 Schüler 41 088 Euro und für den Schulverband Martinsheim für sechs Schüler 11 400 Euro.

Weitere Themen im Gemeinderat

Der Zweckvereinbarung über eine gemeinsame Registratur- und Archivkraft für die Mitgliedsgemeinden der „Interkommunale Allianz 7/22 Südost“ stimmten die Räte zu. Seinsheim benötigt die Kraft 15 Stunden im Monat, was einem Anteil von 14 Prozent entspricht.

Vermutlich dürfte es der Ab- und Aufrundung geschuldet sein, dass bei den insgesamt 105 Stunden, die Mainbernheim, Markt Einersheim, Seinsheim, Willanzheim, Martinsheim und Rödelsee die Archivkraft benötigen, zusammengezählt 101 Prozent bei der Aufstellung herauskamen. Gemeinderätin Cornelia Nagler hatte ihre Sitzungsunterlagen genau studiert und Bürgermeister Heinz Dorsch auf diese Zahl aufmerksam gemacht.

Keine Beanstandungen hatte die örtliche Rechnungsprüfung für das Jahr 2016 ergeben. Der Haushalt schloss in Ein- und Ausgaben mit rund 3 091 000 Euro.

Für die Restaurierung der Orgel hatte die Katholische Kirchenverwaltung Wässerndorf einen Zuschussantrag gestellt. Gerechnet werden mit Kosten in Höhe von 55 000 Euro. Wie üblich wird die Gemeinde zehn Prozent des denkmalpflegerischen Mehraufwands, höchstens aber 1000 Euro, als Zuschuss geben.